Yussuf Poulsen könnte am Sonntag gegen Ex-Klub RB Leipzig sein 250. Bundesliga-Spiel bestreiten. Vorab hat er verraten, welcher Moment beim HSV zu seinen Top-3-Highlights in der Bundesliga gehört. Und das ist einer, an den sich nicht nur der Däne sehr gern zurückerinnert.
Im Gespräch mit HSV.de erzählte Poulsen, dass der späte Siegtreffer im Nordderby gegen Werder Bremen (3:2) ganz oben auf der Liste steht. Das Tor im vergangenen Dezember sei eines der emotionalsten seiner Karriere gewesen.
HSV-Held im Nordderby
„Was hier im Stadion abging, war vergleichsweise außergewöhnlich. Das schließt alles ein, was ich bis dahin erlebt oder erreicht hatte“, erinnerte sich der Stürmer an diesen besonderen Moment zurück. Das ist natürlich eine Ansage von einem Spieler, der das elfte Jahr in Folge in der höchsten Spielklasse mitmischt – und noch dazu für RB Leipzig regelmäßig in der Champions League knipste.
Trotzdem werden ihm viele HSV-Fans recht geben: Zwei Minuten nach der eigenen Einwechslung als Kapitän das späte, goldene Tor gegen den Erzrivalen von der Weser zu erzielen, kratzt wahrlich an einem Karrierehöhepunkt. Und genau so ordnet der Routinier das auch ein.
Nicht ganz so emotional war der 32-Jährige übrigens, als er erfuhr, dass er am Sonntag sein 250. Bundesligaspiel bestreiten könnte. Das sah er eher locker und wusste es vor dem Interview offenbar gar nicht. Trotzdem müsse man Meilensteine feiern, räumte Poulsen ein: „Natürlich würde sich ein Kreis schließen, wenn dieses Jubiläum ausgerechnet gegen meinen alten Klub zustande käme.“ Nichtsdestotrotz habe er vor dem Spiel am Sonntag nicht mehr so viel Bauchkribbeln wie noch bei seinem ersten Einsatz im August 2016.

Karriereende schon in Sicht?
Ziele hat der Goalgetter nach wie vor, Schluss sein soll noch lange nicht. Im Gespräch verriet er: „Ich würde auch gerne 300 Bundesliga-Spiele schaffen.“ Will er diese Marke noch in Hamburg erreichen, bräuchte es allerdings eine Verlängerung. Sein aktueller Vertrag ist nur noch bis zum kommenden Sommer gültig. Das ist für den Moment jedoch Zukunftsmusik, in wenigen Tagen könnte Poulsen erst einmal sein 250. Bundesligaspiel absolvieren.
Gegen seinen Ex-Klub soll in jedem Fall ein Sieg her. Letzte Saison hat das zweimal nicht geklappt: Der HSV unterlag in beiden Partien mit 1:2. Poulsen erinnert sich noch gut an beide Aufeinandertreffen. Vor allem beim ersten habe die Leistung gestimmt, der Knackpunkt sei damals die Effizienz vor dem Tor gewesen.
Daran müsse die diesjährige Mannschaft anknüpfen – offensichtlich, schließlich steht bei den Rothosen nach zwei Spielen nach wie vor die Null auf dem Torekonto. Das soll sich alsbald ändern. Vielleicht ja durch Routinier Yussuf Poulsen. Trifft er ausgerechnet in gegen den Ex-Verein, würde sich tatsächlich ein Kreis schließen.










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