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HSV-Pleite sorgt für Zoff: Polzin knöpfte sich Schiri Petersen vor!
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

HSV-Pleite sorgt für Zoff: Polzin knöpfte sich Schiri Petersen vor!

Nach dem späten 0:1 des SC Paderborn saß der Frust beim HSV tief. Vor allem die Entstehung des entscheidenden Treffers sorgte bei den Hamburgern für Unmut.

Trainer Merlin Polzin suchte nach Abpfiff sogar das Gespräch mit Schiedsrichter Martin Petersen. Dabei machte er unmissverständlich deutlich, was er von dessen Entscheidung hält. „Ich war eben noch einmal bei Martin drinnen, um klarzustellen, dass es für mich ein klares Foulspiel war – vor allem bei der Linie, die er heute gepfiffen hat“, erklärte Polzin im Sky-Interview.

Folgendes war passiert: In der 88. Minute kam HSV-Leihgabe Rayan Philippe wenige Augenblicke nach einem Zweikampf zwischen Warmed Omari und Felix Götze an den Ball. Mit einem präzisen Flachschuss aus 17 Metern erzielte er den Siegtreffer. Omari war zuvor zu Boden gegangen, Petersen ließ jedoch weiterspielen. Auch der VAR griff nicht ein.

HSV-Coach Polzin kritisiert Schiedsrichter-Linie

Seine Kritik an dieser Auslegung begründete Polzin vor allem mit der Linie des Schiedsrichters. „Wenn wir es in Relation zur 34. Minute setzen, wo einfache Fouls gepfiffen werden“, sei auch das Einsteigen von Götze „ein klares Foulspiel“. Dass Petersen die Partie insgesamt eher kleinlich leitete, wollte der HSV-Coach gar nicht grundsätzlich beanstanden. Lediglich die Stringenz sei „nicht gegeben“ gewesen, monierte Polzin. Sein abschließendes Urteil fiel dementsprechend deutlich aus: „Das Spiel ist durch diese Situation entschieden worden.“

Merlin Polzin
Foto: IMAGO

Ähnlich hatte sich zuvor bereits Torhüter Daniel Heuer Fernandes geäußert. „Von meiner Seite aus war das vorher ein Foul“, sagte der Routinier bei Sky. Auch Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich teilte diese Einschätzung: „Für mich ist das eher ein Foul als kein Foul.“

Als Ausrede für die Niederlage wollte Heuer Fernandes die Szene allerdings nicht gelten lassen. „Wir fangen bei uns selbst an und schauen nicht auf Andere“, betonte der Keeper und lag damit angesichts der über weite Strecken schwachen HSV-Leistung goldrichtig.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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