Footy
HSV-Rückkehrer Vuskovic: Polzin sieht entscheidende Veränderung
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

HSV-Rückkehrer Vuskovic: Polzin sieht entscheidende Veränderung

Vier Jahre ohne Pflichtspiel, fast vier Jahre ohne Mannschaftstraining: HSV-Ass Mario Vuskovic steht unmittelbar vor seiner Rückkehr.

Am 21. November könnte er ausgerechnet im Nordderby gegen Werder Bremen erstmals wieder unter Wettkampfbedingungen auf dem Platz stehen. Bis dahin bleiben Merlin Polzin noch wenige Wochen, um sich ein genaueres Bild vom Kroaten zu machen. Seit mittlerweile drei Wochen trainiert der 24-Jährige wieder mit der Mannschaft. Dabei weiß er allem Anschein nach zu überzeugen.

„Er macht einen sehr frischen Eindruck und kann die Dinge gut ab, die wir mit ihm vorhaben“, berichtete Polzin am Donnerstag vor dem Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim. Die Belastung werde auch weiterhin schrittweise gesteigert. Ob Vuskovic nach der langen Zwangspause direkt eine ernsthafte Option für den Spieltagskader sein kann, vermag der HSV-Coach allerdings noch nicht einzuschätzen. Dafür fehlen auch wichtige Erkenntnisse aus Testspielen, an denen der Verteidiger vor dem Ende seiner Sperre am 15. November nicht teilnehmen darf.

Polzin rät HSV-Fans vom Träumen ab

Einen Unterschied zu Vuskovics früherem Ich sieht Polzin dennoch. Der Innenverteidiger sei heute ein Spieler, der „noch gewissenhafter mit Spielsituationen, aber auch mit dem generellen Leben als Fußballprofi umgehen kann“. Eine abschließende sportliche Bewertung will der 35-Jährige daraus aber noch nicht ableiten.

Mario Vuskovic
Foto: IMAGO

Schon vor rund zwei Wochen hatte Polzin derweil den ganz besonderen Einsatz seines Schützlings hervorgehoben: „Mario hat keine Pause gemacht und härter gearbeitet als all die anderen Jungs.“ Das einstige Top-Talent wolle die verlorene Zeit unbedingt aufholen.

Trotzdem warnt Polzin vor überzogenen Erwartungen. „Ich glaube, dass wir alle nicht anfangen sollten davon zu träumen, dass er unser nächster Superstar wird“, so der gebürtige Hamburger. Ebenso wenig müsse man befürchten, dass Vuskovic das Fußballspielen verlernt habe. Stattdessen soll er behutsam wieder an die Mannschaft und die nötige Spielzeit herangeführt werden.

Quelle: Nur die RauteZum Original

Kommentare