Der FC Schalke trifft am Samstag auf den FC Bayern und damit auf einen alten Bekannten. Für Manuel Neuer könnte es die letzte Rückkehr als Profi in seine alte Heimat werden.
Für Manuel Neuer wird die Rückkehr nach Gelsenkirchen zu einer besonderen Reise in die eigene Vergangenheit. Wenn der FC Bayern am Samstagabend (18:30 Uhr) beim FC Schalke 04 antritt, könnte der 40-Jährige zum letzten Mal als Profi in der Veltins-Arena zwischen den Pfosten stehen. Schließlich hat Neuer selbst eingeräumt, dass dies wahrscheinlich seine letzte Saison sein könnte.
Die Verbindung zu seinem Heimatverein ist trotz seines Wechsels nach München im Jahr 2011 nie verschwunden. „Ich bin da aufgewachsen, meine Familie kommt daher“, sagte Neuer gegenüber DAZN. Noch deutlicher wird er mit den Worten: „Ich bin Gelsenkirchen, ich bin Schalke.“ Bereits als Fünfjähriger begann der Torhüter bei den Königsblauen. 2006 feierte er sein Profidebüt und entwickelte sich anschließend zu einem der besten Keeper seiner Generation.
Sein ehemaliger Schalker Weggefährte Ralf Fährmann sieht Neuer sogar in einer Reihe mit den größten Sportlern überhaupt. „Er ist ein Tom Brady, ein Messi, ein Michael Jordan, ein Mike Tyson“, schwärmt der frühere Torwart gegenüber der WAZ. Auch Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm würdigt seinen langjährigen Mitspieler und bezeichnet Neuer als einen Torhüter, „den es nur einmal pro Jahrhundert gibt“.
Schalke wartet weiter auf ersten Sieg gegen Neuer
Nach 203 Einsätzen für Schalke führte Neuers Weg zum FC Bayern. Dort absolvierte er inzwischen 600 Pflichtspiele und gewann zahlreiche Titel. Auch abseits des Platzes blieb er seiner Heimat verbunden. Mit seiner Manuel Neuer Kids Foundation unterstützt er sozial benachteiligte Kinder, unter anderem mit Jugendhäusern in Gelsenkirchen und Bottrop.

Von einer Abschiedstour will Neuer trotz der besonderen Umstände allerdings nichts wissen. Der Konkurrenzkampf und die Motivation seien weiterhin vorhanden. „Es ist wunderschön, in dieser Mannschaft zu spielen“, betont der Bayern-Kapitän.
Sentimentalität dürfte spätestens mit dem Anpfiff ohnehin in den Hintergrund treten. Gegen seinen früheren Klub ist Neuer noch ungeschlagen: In 20 Begegnungen gab es 17 Siege und drei Unentschieden. Und auch diesmal möchte er Schalke nichts schenken. Seine Sympathien für die Königsblauen formuliert er deshalb mit einem Augenzwinkern: „Ich bin der größte Fan“ – allerdings vor allem, „wenn sie gegen Dortmund spielen.“










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