Rayan Philippe kam in den bisherigen Testspielen auf der veränderter Position zum Einsatz und zeigte sich in verbesserter Form.
So traf er beim 3:1-Erfolg über Heidenheim und bereitete bei der Saisoneröffnung im Volksparkstadion gegen Everton (1:2) mit überlegtem Zuspiel den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Patson Daka vor. Philippe lief dabei als Sturmspitze auf. Anders als noch in der Vorsaison, als er zumeist auf dem rechten Flügel eingesetzt wurde. Diese Position gibt es im inzwischen von Trainer Merlin Polzin präferierten 3-4-2-1-System nicht mehr.
Der Franzose spielt in seinen Plänen – im Gegensatz zum aussortierten Linksaußen Jean-Luc Dompé – aber weiter eine Rolle. Die neue Ausrichtung wird von Philippe sehr geschätzt. „In unserem System haben wir viele Spieler, die sich im Zentrum aufhalten. Das hat den Vorteil, dass man auf engem Raum schnell miteinander kombinieren kann. Das liegt mir. Ich mag es, mich im Zentrum aufzuhalten. Ich mag es, wenn ich meine Mitspieler in der Nähe habe und wir zusammen etwas kreieren“, erklärte er im Gespräch mit den Vereinsmedien.

So bewertet Philippe sein erstes HSV-Jahr
Der durchaus abschlussstarke 25-Jährige könnte zum großen Profiteur des spielstarken Mittelfeldes um Albert Sambi Lokonga, Albert Grønbaek, Martin Adeline und möglicherweise zukünftig auch noch Fábio Vieira avancieren. Doch zunächst muss er sich seinen Stammplatz sichern, stehen mit Yussuf Poulsen, dem sehr gut gestarteten Daka und Otto Stange namhafte sowie sehr ambitionierte Konkurrenten bereit.
Darüber hinaus soll noch ein weiterer Stürmer verpflichtet werden. „Ich mache mir darüber ehrlicherweise keine Gedanken. Ich gebe im Training mein Bestes und am Ende trifft das Trainerteam die Entscheidung. Ich kann mich nur darauf fokussieren, was ich beeinflussen kann“, so Philippe gelassen, dessen Ziel es sei, eine bessere Saison als die letzte zu spielen.
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Dort brachte er es nach der Ankunft aus Braunschweig auf fünf Tore in 28 Einsätzen, drei davon standen bereits nach sechs Spieltagen zu Buche. Daher resümierte Philippe: „Es gab Höhen und Tiefen. Ich war mit der ersten Saisonhälfte zufrieden, weil ich regelmäßig gespielt und Tore geschossen habe. Es lief also in Ordnung für mich. Das sah in der zweiten Saisonhälfte anders aus, in der weniger gespielt und weniger Tore geschossen habe. Zudem war ich nicht bei Hundert Prozent, weil ich Beschwerden hatte.“
Daraus resultierte wohl die mangelnde Durchschlagskraft. Weiter standen dem mit einer hohen Durchschlagskraft ausgestatteten Philippe erhebliche technische Mängel im Weg, an denen ebenfalls in der laufenden Vorbereitung gearbeitet wird. Der nächsten Entwicklungsschritt soll am Samstag im Test gegen Champions-League-Teilnehmer Lille erfolgen.
Foto: Getty Images










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