Es ist bei Weitem kein Zufall, dass beim HSV so viele Talente regelmäßig ihr Profidebüt feiern oder zumindest langfristig in das Team von Coach Merlin Polzin integriert werden sollen.
Eine von diesen Nachwuchshoffnungen ist Jason Bissi-Mouelle. Der nächste junge Fußballer, der beim HSV binnen weniger Monate vom unbekannten Teenager zum Bundesliga-Profi wurde.
Der erst 18-jährige Innenverteidiger durfte im Sommer genau wie drei andere Jugendspieler mit ins Trainingslager nach Herzogenaurach und nutzte diese Chance. Sein Debüt bei den Profis feierte er anschließend direkt im ersten Pflichtspiel der Saison. Im DFB-Pokal gegen Verl wurde er kurz vor Schluss eingewechselt.
Der Defensivmann spielt schon seit er 10 Jahre alt ist beim HSV und durchlief von der U11 bis zur U19 sämtliche Jugendteams. Mit dem Sprung zu den Profis sorgte er zudem für einen Rekord: Seit der Gründung der Bundesliga hat es nämlich nie einen größer gewachsenen HSV-Profi gegeben. Das berichtete die MOPO. Bissi-Mouelle misst satte 2,01 Meter.
2026 bislang komplett sein Jahr
In diesem Kalenderjahr gelang ihm ein kometenhafter Aufstieg. Nur wenige Wochen nach seinem 18. Geburtstag wurde er erstmals in der Regionalliga Nord eingesetzt. Mehreren Einsätzen für den HSV II folgte der Gewinn des Hamburger A-Junioren-Pokals. Dann kam das Trainingslager, die ersten Einsätze für die Profis sowie die Ernennung zum Kapitän der der Regionalligamannschaft.

Er brauchte also nicht lange, um vom Juniorenspieler zum gestandenen Herrenspieler zu werden. Mit seinen Einsätzen bei Tests im Trainingslager sicherte Bissi-Mouelle sich einen offiziellen Platz im Profikader der Saison 2026/27. Folglich zählt er wegen seines Debüts im DFB-Pokal mit 18 Jahren, sechs Monaten und drei Tagen zu den 30 jüngsten HSV-Profis der Geschichte.
Wann kommt der erste Bundesliga-Einsatz?
Wir erinnern uns: Auch in der zweiten DFB-Pokalrunde wurde er wegen der Verletztenmisere gebraucht und in der Halbzeit eingewechselt. So kam er zum Heimdebüt im Volksparkstadion, an dessen Ende allerdings eine Niederlage stand. Coach Polzin lobte ihn nach Abpfiff trotzdem: „Wenn man unter diesen Umständen ins Spiel kommt und dann zum ersten Mal im Volkspark aufläuft, kann man darauf sehr stolz sein.“
In der Bundesliga stand der Rechtsfuß bislang nur im Kader, für einen Einsatz reichte es noch nicht. Aber auch da könnte bald was passieren, so wird der Chefcoach in der MOPO zitiert: „Wir haben zu Saisonbeginn gesagt, dass wir hier in Hamburg einen neuen Weg gehen wollen. Es ist wichtig für uns, auf diese Talente zu setzen und nicht zu zögern, sie einzusetzen.“
Der Hamburger Weg soll also weiterhin einer bleiben, den junge Talente gehen können, um ihr Ziel vom Bundesliga-Profi-Dasein zu erreichen.









Kommentare