Jan-Christian Dreesen musste die Asienreise des FC Bayern kurzfristig absagen. Ungeachtet dessen haben die Verantwortlichen offenbar eine klare Entscheidung über die Zukunft des Vorstandsvorsitzenden getroffen.
Während Präsident Herbert Hainer und Sportvorstand Max Eberl den FC Bayern auf der Audi Summer Tour nach Südkorea und Hongkong begleiteten, fehlte ein prominenter Name in der Führungsriege: Jan-Christian Dreesen. Der Vorstandsvorsitzende konnte die Reise aufgrund eines Rippenbruchs nicht antreten.
An den langfristigen Planungen mit dem 58-Jährigen ändert das allerdings nichts. Nach Informationen der Sport BILD möchte der FC Bayern die Zusammenarbeit mit Dreesen über das Ende seines derzeitigen Vertrags hinaus fortsetzen. Der Präsidialausschuss hat sich demnach bereits für eine Verlängerung ausgesprochen.
Damit zeichnet sich bei den Münchnern die nächste wichtige Personalentscheidung auf der Führungsebene ab. Nicht nur Eberl soll langfristig an den Verein gebunden werden, auch mit Dreesen wollen die Verantwortlichen weitermachen.
Gespräche mit Dreesen sollen jetzt beginnen
Anders als bei Eberl konnte Hainer die Zukunftsplanung mit Dreesen allerdings noch nicht während der Asienreise persönlich besprechen. Der CEO musste den Trip nach Südkorea und Hongkong wegen eines Rippenbruchs auf ärztlichen Rat hin absagen.
Deshalb sollen die konkreten Gespräche mit Dreesen erst nach der Rückkehr der Bayern-Verantwortlichen in München aufgenommen werden. Hainer kann den Vorstandsvorsitzenden dann im Auftrag des Präsidialausschusses über die Pläne informieren und die Verhandlungen vorantreiben. Welche Laufzeit ein neuer Vertrag erhalten soll, ist nach Informationen der Sport BILD noch offen.
Bemerkenswert ist dabei auch die Entwicklung innerhalb der Bayern-Führung. Im Aufsichtsrat wurde dem Bericht zufolge positiv registriert, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Dreesen und Eberl zuletzt verbessert hat. Ein Grund dafür soll sein, dass der Sportvorstand inzwischen auch gegenüber dem CEO transparenter agiert.
Diese engere Abstimmung zeigte sich beispielsweise beim Transfer von Ismael Saibari. Bei der Verpflichtung des Offensivspielers von der PSV Eindhoven führten Eberl und Dreesen gemeinsam die Verhandlungen mit dem niederländischen Klub. Für den 25-Jährigen investierte der FC Bayern rund 55 Millionen Euro.
Die Personalentscheidungen auf der Führungsebene nehmen damit immer konkretere Formen an. Während Eberl von Hainer bereits während der Asientour darüber informiert wurde, dass der Präsidialausschuss grünes Licht für eine Verlängerung gegeben hat, soll nun auch mit Dreesen der nächste wichtige Vertrag angegangen werden.










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