Liverpool steht kurz vor dem Verkauf von Curtis Jones nach Italien. Der Ersatz für das Eigengewächs könnte aus London kommen.
Wie das Portal TEAMtalk berichtet, haben die Reds Adam Wharton weit oben auf dem Zettel. Der englische Nationalspieler, der überraschend nicht von Thomas Tuchel für die Weltmeisterschaft 2026 nominiert wurde, könnte Jones ersetzen, der wohl zu Inter wechselt. Für den 25-Jährigen, der bisher nur für Liverpool gespielt hat, bekommen die Reds rund 35 Millionen Euro.
Um Wharton zu verpflichten, müsste der englische Rekordmeister allerdings deutlich tiefer in die Tasche greifen. Der 22-Jährige könnte Liverpool bis zu 90 Millionen Euro kosten. Schon in der Vergangenheit wurde der defensive Mittelfeldspieler mit einem Wechsel an die Anfield Road in Verbindung gebracht. Laut Daily Mirror hat LFC-Trainer Andoni Iraola grünes Licht für einen Transfer gegeben. Ryan Gravenberch und Dominik Szoboszlai hätten an der Seite des Engländers die Möglichkeit, in einer offensiveren Rolle agieren zu können.
Als Jones-Ersatz: Wechselt Palace-Juwel Wharton zu Liverpool?
Bei Crystal Palace ist Wharton als Taktgeber vor der Abwehr gesetzt und trotz seines jungen Alters einer der Führungsspieler im Team. Unter Trainer Oliver Glasner spielte er eine wichtige Rolle beim Gewinn der UEFA Conference League und auch nach dem Abschied des österreichischen Trainers ist Wharton der zentrale Akteur der Eagles.
Im Juni 2024 debütierte der Liverpool-Flirt für die Three Lions und stand bei der EM 2024 ohne Einsatz im Kader von Trainer Gareth Southgate. Verletzungen bremsten ihn zwischenzeitlich jedoch aus, sodass er erst im November 2025 unter Tuchel sein zweites Länderspiel absolvieren konnte. Obwohl Wharton noch im März beim Testspiel gegen Uruguay 45 Minuten auf dem Feld stand, entschied sich der deutsche Nationaltrainer bei seiner Kadernominierung für die WM gegen den 22-Jährigen.

Der Coach wurde für die Entscheidung stark kritisiert. „Tuchels größter Fehler?“ titelte etwa die BBC, nachdem Wharton im Finale der Conference League zum Spieler des Spiels gekürt wurde. Ex-Nationalspieler Glenn Hoddle war „verwundert, als ich sah, dass er nicht dabei war.“










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