Fabio Vieira hat einen langen Sommer hinter sich. Lange war offen, wie es für den Portugiesen nach seiner Leihe zum HSV und der Rückkehr zu Arsenal weitergeht.
Am Deadline Day erhielten alle Beteiligten schließlich Gewissheit: Der Spielmacher bleibt bis 2030 in Hamburg. „Der Sommer war für mich nicht einfach. Ich wusste lange nicht, wohin mein Weg führen würde“, erzählt der 26-Jährige im Gespräch mit Sky. Gerade die letzten Tage der Transferperiode seien „ziemlich intensiv“ gewesen. „Ich war schon etwas nervös, weil ich nicht wusste, ob wirklich alles klappen würde.“ Letztlich setzte sich der Wunsch nach einer dauerhaften Rückkehr zum HSV durch.
Bereits in der vergangenen Saison hatte Vieira dort auf ganzer Linie überzeugt. Mit sieben Toren und fünf Assists war er der beste Scorer der Rothosen. Darüber hinaus entwickelte er eine enge Verbindung zum Verein. „Ich habe jeden Moment genossen und gemerkt: Das ist der perfekte Ort für mich“, erklärt der Portugiese.

Auch Merlin Polzin und Sportvorstand Claus Costa spielten bei diesem Entschluss eine wichtige Rolle. Mit dem Trainer blieb Vieira nach eigenen Angaben „eigentlich jede Woche“ in Kontakt, Costa reiste derweil nach London, um die Gespräche mit Arsenal voranzutreiben. „Claus hatte großen Einfluss“, sagt Vieira. Am Ende hätten die beiden Klubs den Transfer geregelt.
Vieira bleibt trotz HSV-Fehlstart entspannt
Dass der HSV anschließend mit drei Niederlagen ziemlich suboptimal in die Bundesliga startete, änderte nichts an seiner Überzeugung. Vieira erinnert sich an die vergangene Saison, als ebenfalls ein schwieriger Auftakt folgte. „Auch damals hatten wir einen schwierigen Start“, sagt er. Die vielen Neuzugänge müssten sich erst an Liga, Kultur und Verein gewöhnen. Gleichzeitig weiß Vieira: „Im Fußball hast du nicht unendlich viel Zeit.“
Die Länderspielpause habe der Mannschaft geholfen, sich weiterzuentwickeln. Auch Vieira selbst sieht sich körperlich inzwischen bei 100 Prozent. Und auch mannschaftlich verfolgt er große Ziele: „Ich glaube, wir haben alles, was wir brauchen, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein und wieder eine gute Saison zu spielen.“










Kommentare