Die deutsche Nationalmannschaft spielt in Kürze gegen Serbien und die Niederlande. Es sind die verbleibenden zwei Spiele in der UEFA Nations League. Nachdem Jürgen Klopp direkt zum Auftakt in diesen Wettbewerb für die ersten vier Spiele mehr als 40 Spieler nominiert hat, wird die Kadergröße diesmal normal ausfallen.
Das bedeutet auch, dass einige Spieler, die Teil des großen Kaders waren, jetzt nicht dabei sein werden. Zudem sind Spieler wie Serge Gnabry, Angelo Stiller oder Jamal Musiala verletzt oder kommen gerade aus einer Verletzung. Das schränkt die Auswahl ein wenig ein, aber es gibt noch immer genügend Optionen.
Für Bundestrainer Klopp geht es jetzt erstmals so richtig darum, einen sehr homogenen Kader zusammenzustellen. Deswegen wird es auch harte Entscheidungen geben.
DFB-Team: Das sind die Wackelkandidaten
Wir haben uns bereits mit einem möglichen Kader für die deutsche Auswahl auseinandergesetzt. Dabei fiel auf, dass es einige Spieler gibt, die den Anspruch haben, jetzt oder zumindest zeitnah zum DFB-Team zu gehören, aber mindestens einmal Wackelkandidaten sind.
Ein Beispiel ist Deniz Undav. Seine Torquote in der letzten Saison war brillant, diese Saison läuft es für ihn aber nicht ideal. Es ist frustrierend für ihn, dass die Torquote nicht dem entspricht, was er eigentlich kann und von sich selbst erwartet. Angesichts von treffsicheren und anderen mannschaftsdienlichen Spielern wird es für ihn schwer.

Gerade im Angriffsbereich muss zwischen formstarken Spielern, die viel treffen, und wichtigen Spielern, die dem Team einiges geben, aber vielleicht nicht auf den ersten Blick mit den fantastischen Statistiken glänzen, unterschieden werden. Deswegen könnte es hier auch zu einem Härtefall kommen und neben Undav auch noch Jonathan Burkardt fehlen, dafür aber Nick Woltemade als flexibler Wandspieler mitkommen.
Ebenfalls zittern muss Nadiem Amiri, der in den letzten Jahren immer mal wieder mit dabei war und in Mainz zu einem herausragend wichtigen Spieler herangereift ist. Doch aktuell stecken nicht nur die Mainzer in einer kleinen Krise, auch beim Mittelfeldspieler sieht es nicht überragend aus. Andere Akteure, darunter Tom Bischof, haben einen Vorteil. Bei Anton Stach läuft derweil vieles auf ein Duell mit Vitaly Janelt hinaus.
Auch in der Defensive wird es enttäuschte Gesichter geben. Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart könnte einer der Spieler sein, die zu Hause bleiben müssen. Man ist sich bei ihm aber sicher, dass ihm die Zukunft gehört. Zudem ist er auch ein Kandidat für die U21, mit der er im Sommer 2027 die EM spielen dürfte. Bei Ridle Baku hängt vieles davon ab, ob es am Ende bei Philipp Treu reicht, der zuletzt Probleme hatte. Wenn Treu ausfällt, dann wird Baku dabei sein, weil auch Josha Vagnoman nicht zur Verfügung steht.









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