Die Länderspielpause kommt für viele Bundesligisten ungelegen. Beim HSV dürfte es dagegen einige Profis geben, die über die dreiwöchige Unterbrechung nicht unglücklich sind.
Einer von ihnen ist Terem Moffi. Der Stürmer stößt nicht zur nigerianischen Nationalmannschaft und wird das Afrika-Cup-Qualifikationsspiel gegen Madagaskar stattdessen aus der Ferne verfolgen. Der Grund: Moffi plagt sich laut Bild-Informationen mit anhaltenden Knieproblemen herum, die ihn bereits seit dem 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln beschäftigen.
Schon zur Halbzeit war für den 27-Jährigen Schluss. Nach dem Seitenwechsel ersetzte ihn Yussuf Poulsen, der wenig später zum 2:0 traf und entscheidenden Anteil am ersten HSV-Saisonsieg hatte. Seitdem konnte Moffi nicht mehr regulär mit der Mannschaft trainieren. Stattdessen standen Behandlungen und individuelle Einheiten auf dem Programm.

Für den Angreifer kommt die Pause deshalb gleich in mehrfacher Hinsicht gelegen. Zum einen erhält sein angeschlagenes Knie die nötige Zeit zur Regeneration. Zum anderen kann Moffi körperlich weiter aufholen. Der Goalgetter war erst kurz vor dem Pflichtspielstart zum HSV gestoßen und hatte dadurch kaum Gelegenheit, sich vollständig im Volkspark einzufinden.
Moffi ist noch nicht beim HSV angekommen
Dass der Mittelstürmer noch nicht bei 100 Prozent angekommen ist, war zuletzt auch auf dem Platz zu erkennen. Gegen Köln kam Moffi vor seiner Auswechslung lediglich auf fünf Ballkontakte. Zudem verlor er alle drei Kopfballduelle. Insgesamt wirkt der Neuzugang noch nicht richtig eingebunden und teilweise wie ein Fremdkörper im Hamburger Offensivspiel.
Beim HSV verfällt deswegen aber niemand in Panik. Trainerteam und Vereinsführung betrachten die aktuelle Situation vielmehr als normalen Prozess. Nach seinem späten Wechsel benötigt Moffi Zeit, um Fitness, Rhythmus und Abstimmung mit seinen Mitspielern aufzubauen. Die Länderspielpause soll ihm all das verschaffen.









Kommentare