Footy
Köln-Rückkehr? Transfer-Wende bei Frankfurts Skhiri
fussball-news.defussball-news.de·VonCedric Greh

Köln-Rückkehr? Transfer-Wende bei Frankfurts Skhiri

Eigentlich war ein Transfer von Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt zum 1. FC Köln bereits schon vom Tisch. Nun scheint es jedoch eine Kehrtwende in den Verhandlungen zu geben und Shhiris Rückkehr in die Domstadt ein realistisches Szenario zu sein. Allerdings läuft es wohl auf einen notwendigen Kompromiss von Seiten des Spielers oder des Effzeh hinaus.

Laut einem Bericht der BILD herrscht bereits Einigkeit zwischen Frankfurt und Köln über den Transfer. Zwar wird keine konkrete Ablösesumme genannt, sie stellt in jedem Fall aber demnach kein Hindernis für die Abwicklung des Deals dar. Problematischer scheinen die unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen bei Skhiri und dem Effzeh zu sein.

Momentan bieten die Kölner Verantwortlichen dem Mittelfeldspieler ein Jahresgehalt von 1,5 Millionen Euro. Zu wenig für Skhiri, der in Frankfurt mit einem Jahressalär von rund 3,6 Millionen Euro zu den Top-Verdienern gehört. Nur Robin Koch, Ritsu Doan und Jonathan Burkardt streichen pro Saison mehr Geld ein als der Tunesier.

Skhiri und Köln: Scheitert die Rückkehr am Gehalt?

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Skhiri sich in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr in Top-Form präsentierte. Frankfurt möchte, auch um das üppige Gehalt einzusparen, den Mittelfeldspieler in jedem Fall loswerden. Dennoch möchte Skhiri gerne mindestens zwei Millionen pro Jahr bei einem neuen Arbeitgeber verdienen.

In Köln wäre er damit einer der Top-Verdiener. Will sich der Effzeh das leisten? Immerhin hat man in der Domstadt mit Skhiri bereits gute Erfahrungen gemacht. Von 2019 bis 2023 lief der Tunesier im Rhein-Energie-Stadion auf und absolvierte insgesamt 133 Pflichtspiele für die Geißböcke. Skhiri gehörte zu den Leistungsträgern, wechselte aber nach Ablauf seines Vertrags ablösefrei nach Frankfurt.

Ellyes Skhiri
Foto: Getty Images

Zuletzt wurde Skhiri mit einem Wechsel nach Spanien zum FC Sevilla in Verbindung gebracht, nun scheint ein Verbleib in der Bundesliga das realistischste Szenario. Ob Skhiri seine Gehaltsforderungen nach unten schraubt, oder der Effzeh dem Spieler entgegenkommt, wird sich noch zeigen. Mit Skhiri würde Köln das zentrale Mittelfeld verstärken, dass durch den Abgang von Kapitän Eric Martel zu Mainz 05 einen empfindlichen Verlust hinnehmen musste. Neben dem zentralen Mittelfeld bleibt vor allem weiterhin die rechte offensive Außenbahn eine Problemzone. Dort hat Jakub Kaminski den Verein im Sommer verlassen, der Pole spielt ab der kommenden Saison für Benfica Lissabon.

Quelle: fussball-news.deZum Original

Kommentare