Sechs Spiele in dieser Saison, sieben in der vergangenen. René Wagner besitzt noch nicht viel Erfahrung als Chef-Trainer eines Bundesligisten. Nur dreimal durfte der 38-Jährige einen Sieg seines Teams feiern. Am Samstag (24. Oktober, 15:30 Uhr) startet er gegen den FC Schalke 04 Versuch Nummer vier.
Mut macht dem Fußballlehrer aus Dresden die Heimbilanz seiner Elf. Gegen die TSG Hoffenheim (3:2) und den großen Erzrivalen Borussia Mönchengladbach (2:1) feierten die Domstädter jeweils einen Sieg. Nur beim 1:1 gegen Werder Bremen ließ die Wagner-Elf Punkte liegen.
„Wir wollen zu Hause eine Macht werden und unsere Bilanz beibehalten“, kündigt der Effzeh-Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Schalke-Duell eine forsche Gangart gegen Königsblau an. Den eigenen Fans verspricht er „einen geilen Sieg“, um mit einem Dreier in die Englische Woche zu gehen. „Wir wissen und spüren, wie sehr uns Punkte zusammenschweißen und dafür ist jeder Sieg in der Bundesliga wichtig“, betont Wagner die Bedeutung des Schalke-Spiels.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Rheinländer in der Fremde keinen Fuß auf den Boden bekommen. In Stuttgart (1:4), Hamburg (1:2) und Frankfurt (0:1) verließen die Kölner als Verlierer den Platz. Umso bedeutender sind die Begegnungen im heimischen Rheinenergiestadion.
„Zu Hause ungeschlagen bleiben“
„Für uns ist es wichtig, in jedem Spiel Punkte zu holen“, sagt Wagner. Das wolle sein Team natürlich auch gegen den Revierklub. Doch wie? „Wir müssen mehr Leidenschaft als die Schalker zeigen, wollen zu Hause ungeschlagen bleiben“, gibt der Sachse die Richtung vor. Einfach werde es aber gewiss nicht, denn „Schalke hat super Basics, kann brandgefährlich nach Umschaltmomenten werden“. Die Elf seines Kollegen Miron Muslic (44) könne „sehr leidenschaftlich verteidigen“. Das hätte sie vor allem bei der Abwehrschlacht gegen den FC Bayern (0:0) gezeigt, ergänzt der 38-Jährige.

Wagner erläutert seinen Plan gegen die Knappen. „Für uns geht es darum, Chancen zu kreieren“, kündigt der FC-Coach an. Doch das sei „natürlich bei tief stehenden Gegnern immer etwas schwierig“. Da er wisse, „mit welchem Plan Schalke bei uns auftreten wird“, verlange er von seinen Profis, „Vollgas“ zu geben, Zweikämpfe zu gewinnen und zweite Bälle zu erobern.
„Wir wollen dagegenhalten, wollen uns Chancen erspielen und Tore erzielen“, betont der frühere Regionalligaspieler (28 Einsätze für Plauen und Nordhausen) leidenschaftlich. „Wir müssen die Basics des Fußballs leben“, resümiert Wagner.









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