Der FC Bayern soll sich mit einem 16 Jahre alten Offensivspieler aus Georgien beschäftigen. Tornike Kvaratskhelia, der jüngere Bruder von PSG-Profi Khvicha Kvaratskhelia, hat in München offenbar schon mittrainiert. Ein Vereinswechsel wäre allerdings erst in einigen Jahren erlaubt.
Wie TEAMtalk berichtet, verfolgen die Münchner den Flügelspieler von Dinamo Tiflis genau. Im Frühsommer soll der Teenager mehrere Einheiten bei Bayern absolviert und dabei überzeugt haben. Dem Bericht zufolge gilt der Klub derzeit als Favorit im Werben um den Georgier.
Kvaratskhelia hat den Schritt in den Profifußball früh geschafft. Seit einem halben Jahr gehört er dem Aufgebot der ersten Mannschaft von Dinamo Tiflis an, ausgebildet wurde er in der Akademie des Klubs. Auch sein älterer Bruder startete dort, ehe ihn sein Weg über Russland in die europäische Spitze führte.
Zahlreiche Klubs aus England melden Interesse
Die Zahl der Mitbewerber ist beträchtlich. Laut TEAMtalk haben vor allem Chelsea und Tottenham ihre Bemühungen verstärkt und geben aus der Premier League das Tempo vor. Damit ist die Liste der Interessenten aber längst nicht vollständig.

Kontakt wegen eines möglichen Transfers sollen zudem Aston Villa, Brighton, Liverpool sowie Manchester City und Manchester United aufgenommen haben. Arsenal und Newcastle United verfolgen die Lage des Teenagers dem Bericht nach ebenfalls genau. Auch aus Spanien und Italien gibt es Interessenten.
Englische Vereine haben ihre Aktivitäten bei georgischen Talenten zuletzt ausgebaut. Newcastle holte unter anderem Vakhtang Salia, einen früheren Mitspieler Kvaratskhelias bei Dinamo Tiflis. Für Bayern könnte laut dem Bericht sprechen, dass der Klub schon früh direkten Kontakt zum Spieler geknüpft hat.
FIFA-Regeln verschieben jede Entscheidung
Entscheidend sind die FIFA-Bestimmungen für internationale Wechsel minderjähriger Spieler. Nach Deutschland oder England darf Kvaratskhelia demnach erst dann wechseln, wenn er 2028 volljährig geworden ist. Von einem unmittelbar bevorstehenden Transfer zum FC Bayern kann daher keine Rede sein.
Zur Ausrichtung der Münchner passt das Interesse insofern, als der Klub internationale Talente möglichst früh finden will. Campus-Chef Jochen Sauer und Christoph Freund arbeiten daran, Nachwuchs- und Profibereich enger miteinander zu verbinden. Ob sich der 16-Jährige ähnlich entwickelt wie sein Bruder, ist offen.












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