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Kreuzband-Schock beim HSV? Polzin mit düsterer Remberg-Prognose
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Kreuzband-Schock beim HSV? Polzin mit düsterer Remberg-Prognose

Der 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim kommt den HSV womöglich teuer zu stehen. Es herrscht große Sorge um Kapitän Nicolai Remberg.

Rund um die 35. Minute ging Remberg nach einem Zweikampf mit Bambasé Conté erstmals zu Boden. Anschließend versuchte er es noch einmal, doch nur wenige Augenblicke später war klar, dass die Partie für ihn beendet war. Unter sichtbaren Schmerzen und nur mit Gehhilfe verließ der 26-Jährige das Feld. Angesichts dieser Bilder gingen viele HSV-Fans schnell vom Schlimmsten aus – und könnten damit Recht behalten.

Nach dem Abpfiff musste HSV-Coach Merlin Polzin ein niederschmetterndes Update verkünden. „Bei Rambo sieht es absolut beschissen aus“, gestand Polzin im Sky-Interview. „Es besteht definitiv der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung. Wir müssen genauere Untersuchungen abwarten. Doch es sieht so aus, als ob es ihn ziemlich schlimm erwischt hätte.“

Nicolai Remberg
Foto: IMAGO

Trotz Verletzung: Remberg richtet Worte an HSV-Mitspieler

Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, müsste der HSV mindestens für einen Großteil der Saison auf einen seiner absoluten Schlüsselspieler verzichten. Remberg stand in der vergangenen Spielzeit satte 32-mal auf dem Platz und verpasste lediglich zwei Partien aufgrund einer Gelbsperre. Seine starken Leistungen und seine vorbildliche Mentalität veranlassten Polzin im Sommer dazu, den Mittelfeldspieler zum Kapitän zu ernennen. „Er ist das Paradebeispiel eines Leaders. Sollte er lange ausfallen, würde uns das sehr schwer treffen“, räumte Polzin ein. „Daraus müssen wir gar keinen Hehl machen.“

Remberg selbst war trotz allem sichtlich darum bemüht, die Fassung zu wahren. „Er hat nach dem Spiel ein paar Worte an die Jungs gerichtet. Das war schon sehr emotional“, berichtete Polzin. Sollte sich der Verdacht auf eine schwerwiegende Verletzung in den nächsten Tagen bestätigen, wolle man „wie immer eine Lösung finden“. Einfach würde ein solches Unterfangen allerdings nicht.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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