Leo Greiml hat es in seinem Fußballerleben nicht immer leicht gehabt. Als Top-Talent gehandelt, schlug das Verletzungspech gnadenlos zu. Der 25 Jahre alte frühere Innenverteidiger des FC Schalke 04 musste zuletzt auch noch einen Abstieg verkraften.
Von 2022 bis 2024 trug Greiml das königsblaue Trikot. Aber er durfte es sich nur insgesamt siebenmal überziehen. „Schuld“ waren aber nicht die Leistungen des Österreichers, sondern zwei langwierige Verletzungen. In seinem ersten Jahr auf Schalke beförderte ihn ein Schaden am Meniskus auf die Tribüne. Die Folgesaison verlief noch dramatischer für den Abwehrrecken, denn ein Kreuzbandriss ließ ihn die gesamte Spielzeit zuschauen.
Dabei hatte es sich für Greiml bei Rapid Wien gut angelassen. Der 24-malige Junioren-Nationalspieler Österreichs (ein Treffer) entwickelte sich bei den Hütteldorfern zu einem extrem zweikampfstarken, kompromisslosen Defensivspieler. Sowohl in der heimischen Bundesliga als auch in der Europa League deutete er internationales Format an. Für den Hauptstadtklub absolvierte er 57 Pflichtspiele (ein Tor), ehe ihn ein erster Kreuzbandriss im Oktober 2021 abrupt ausbremste. Eine schwere Verletzung, die er bei S04 erneut erlitt.
Um seiner Karriere neuen Schwung zu verleihen, wechselte Greiml im August 2024 zu NAC Breda in die Niederlande. Dort konnte er sich stabilisieren, stand in der Saison 2024/25 als Stammspieler in 30 Pflichtspielen (zwei Treffer) auf dem Platz. Als Tabellen-15. hielt Breda in der Eredivisie knapp die Klasse. Fast noch wichtiger: Der Ex-Schalker blieb endlich einmal von Verletzungen verschont.
Rückschlag und Comeback
Doch die Folgesaison stand unter keinem guten Stern, weder für Spieler noch Verein. Blessuren am Fuß bzw. an der Schulter ließen wettbewerbsübergreifend nur 15 Partien (ein Tor) zu. Als Vorletzter musste Breda den Abstieg aus der Eredivisie verkraften.

Die „Perle des Südens“ fand sich in der Keuken Kampioen Divisie wieder. Greiml ist wieder fit, steht Woche für Woche auf dem Platz. Von bislang zehn Saisonspielen verpasste er lediglich eines. Nach Gelb-Rot gegen Waalwijk erhielt er die obligatorische Sperre über ein Spiel. Prompt kassierte Breda eine 2:3-Niederlage bei der zweiten Mannschaft des FC Utrecht.
Als aktueller Tabellenfünfter stehen die Chancen Bredas in der kommenden Spielzeit, wieder Erstligaluft zu schnuppern, gar nicht schlecht. Ob Greiml dann noch an Bord ist, wird sich zeigen. Sein Vertrag endet im Sommer 2027.









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