Mats Hummels traut Borussia Dortmund in der neuen Champions-League-Saison nicht den direkten Einzug ins Achtelfinale zu. Der frühere BVB-Kapitän erwartet die Schwarz-Gelben außerhalb der besten acht Mannschaften der Ligaphase. Damit widerspricht er seinem Expertenkollegen Christoph Kramer.
Im Vorlauf der Übertragung bei Prime Video hatte Kramer Dortmund den Sprung in die Top Acht zugetraut. Hummels bewertete die Aussichten vor dem Auftakt gegen den FC Villarreal deutlich zurückhaltender.
Hummels sieht den BVB nicht in den Top Acht
„Wir unterscheiden uns darin, dass ich befürchte: Der BVB ist nicht Top Acht“, erklärte der ehemalige Innenverteidiger. Dortmund benötige aus seiner Sicht einen unerwarteten Sieg gegen einen stärkeren Gegner. Hummels rechnet allerdings eher mit einem vermeidbaren Punktverlust gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft.
„Wenn du sagst, es braucht diesen Überraschungssieg, befürchte ich, es kommt eher dieses eine Überraschungsunentschieden, das du nicht eingeplant hast“, sagte der 38-Jährige. Am Ende könne Dortmund auf Rang elf oder zwölf landen und dennoch eine gute Champions-League-Saison gespielt haben. Sein Urteil sei deshalb eindeutig: „Ich sehe sie nicht unter den ersten Acht.“

Der Spielplan bietet dem BVB durchaus auch anspruchsvolle Aufgaben. Nach dem Heimspiel gegen Villarreal warten Bodo/Glimt, Sabah FK, Real Betis, der FC Arsenal, Inter Mailand, Aston Villa und AEK Athen. Vor allem gegen Arsenal, Inter und Villa dürfte Dortmund nicht der unangefochtene Favorit sein.
Zum Auftakt muss Trainer Niko Kovac zudem seine Defensive umbauen. Nico Schlotterbeck, Emre Can, Ramy Bensebaini und Filippo Mane stehen nicht zur Verfügung. „Wir müssen ein bisschen Fantasie mitbringen, wir werden schon etwas zusammenschustern“, erklärte Kovac vor der Partie.
Wie wichtig jeder Punkt in der Ligaphase ist, zeigte bereits die vergangene Saison. Dortmund belegte nur den 17. Platz und musste dadurch in die Playoffs. Dort endete die Champions-League-Spielzeit gegen Atalanta Bergamo.










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