Am nächsten Spieltag stehen sich in der Bundesliga zwei Aufsteiger gegenüber. Der FC Schalke 04 hat am Sonntag (20. September, 17:30 Uhr) die SV Elversberg zu Gast. Trainer-Legende Peter Neururer (71) schaut genau hin.
„Ein großartiges Spiel der Elversberger“ hat Neururer gegen den FC Bayern München gesehen. Zwar verloren die Saarländer das Duell gegen den Rekordmeister mit 1:2, dennoch lobt er in seiner Kolumne auf wettfreunde.net den Auftritt des Underdogs.
Erwartungsgemäß kontrollierten die Münchener die Begegnung, kamen auf 62 Prozent Ballbesitz. „Allerdings konnten sie keine kreativen Dinge heraufbeschwören“, stellt Neururer fest. Die Elf von Vincent Kompany (40) habe sich „nicht durchsetzen“, können, urteilt der Kult-Coach.
Die SVE ist für ihre offensive Spielweise bekannt. Doch gegen den FCB habe sie „von ihrer Philosophie ein klein wenig abrücken“, müssen, meint Neururer, und zwar, „weil Bayern München einfach zu stark war“.
Auf Schalke dürfte das Team von Aufstiegs-Trainer Vincent Wagner (40) sich wieder angriffslustiger zeigen. Allerdings zog Elversberg in der vergangenen Saison gegen Königsblau zweimal den Kürzeren und verlor zu Hause mit 1:2 sowie in der Veltins-Arena mit 0:1.
„Durchaus ein attraktives Spiel“
Sein Ex-Klub feierte beim 3:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Union Berlin den ersten „Dreier“ nach der Rückkehr ins Oberhaus. „Irgendwo ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt der 71-Jährige. „Es waren zwei Mannschaften zu erwarten, die nicht unbedingt den Ball haben wollen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten woanders zeigen.“ Dennoch habe er „durchaus ein attraktives Spiel“ gesehen.

Den Erfolg von S04 stuft Neururer als „verdient“ ein. „Es wurde nach der 2:0-Führung dann noch mal ein klein wenig eng“, erinnert er an den Anschlusstreffer von Tim Skarke in der sechsten Minute der Nachspielzeit. Doch dann sei der eingewechselte Innenverteidiger Maximilian Wöber (28) „plötzlich“ vorne aufgetaucht und habe „von allen Deckungsaufgaben befreit“ das 3:1 gemacht.
Vor der dreiwöchigen Länderspielpause steht noch eine Bundesligarunde auf dem Programm. „Dann müsste man einen Strich ziehen, da könnten wir durchaus von einem Start reden“, möchte Neururer erst nach dem 4. Spieltag ein erstes Urteil fällen. Denn: „Da sortieren sich schon einige Dinge von alleine.“









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