Bayer Leverkusen und der SC Freiburg beschäftigen sich offenbar mit einer möglichen Verpflichtung von Relebohile Mofokeng. Der 22-jährige Offensivspieler von Union Saint-Gilloise hat mit seiner Entwicklung in Belgien das Interesse mehrerer europäischer Vereine geweckt. Besonders die beiden Bundesligisten sollen den südafrikanischen Nationalspieler aufmerksam beobachten.
Nach Informationen von fussball-news.de steht Mofokeng sowohl bei Bayer Leverkusen als auch beim SC Freiburg auf der Scoutingliste. Ebenso verfolgen der OSC Lille aus Frankreich und der niederländische Erstligist AZ Alkmaar die Entwicklung des Flügelspielers.
Ein Wechsel im kommenden Winter ist allerdings keineswegs sicher. Mofokeng war erst im vergangenen Sommer von den Orlando Pirates nach Belgien gewechselt und besitzt bei Union SG einen langfristigen Vertrag. Der Verein hat deshalb derzeit keinen unmittelbaren Anlass, sich von seinem Offensivtalent zu trennen.
Leverkusen und Freiburg beobachten Mofokeng

Der Schritt nach Europa scheint sich für Mofokeng ausgezahlt zu haben. Seit seinem Wechsel nach Belgien hat sich der 22-Jährige zunehmend in den Fokus internationaler Scouts gespielt.
Besonders Bayer Leverkusen soll die Entwicklung des Südafrikaners intensiv verfolgen. Die Werkself beschäftigt sich regelmäßig mit jungen Spielern, die bereits auf hohem Niveau Erfahrungen sammeln und gleichzeitig weiteres Entwicklungspotenzial besitzen.
Auch der SC Freiburg hat Mofokeng auf dem Radar. Der Bundesligist prüft dem Vernehmen nach, ob der vielseitige Offensivspieler perspektivisch eine interessante Verstärkung darstellen könnte.
Konkurrenz bekommen die beiden deutschen Vereine aus Frankreich und den Niederlanden. Sowohl der OSC Lille als auch AZ Alkmaar lassen den Nationalspieler beobachten.
Seine größten Stärken liegen im offensiven Eins-gegen-Eins. Mofokeng verfügt über einen niedrigen Körperschwerpunkt, ist wendig und kann mit schnellen Richtungswechseln gegnerische Verteidiger unter Druck setzen.
Der Rechtsfuß wird bevorzugt auf den offensiven Außenbahnen eingesetzt, kann allerdings auch im zentralen offensiven Mittelfeld spielen.
Auch international hat Mofokeng bereits Erfahrungen gesammelt. Für die südafrikanische A-Nationalmannschaft kommt der 22-Jährige bislang auf 18 Einsätze und zwei Treffer.
Union SG könnte 15 Millionen Euro verlangen
Ob einer der Interessenten bereits im Januar einen konkreten Vorstoß unternimmt, bleibt abzuwarten.
Nach Informationen von fussball-news.de befinden sich Leverkusen, Freiburg, Lille und Alkmaar derzeit noch in der Beobachtungsphase. Offizielle Angebote oder konkrete Verhandlungen mit Union Saint-Gilloise gibt es bislang nicht.
Der belgische Spitzenklub befindet sich bei möglichen Transfergesprächen ohnehin in einer komfortablen Position.
Mofokeng steht noch bis zum 30. Juni 2030 unter Vertrag. Zudem ist der Offensivspieler erst seit wenigen Monaten Teil der Mannschaft und soll langfristig eine wichtige Rolle übernehmen.
Ein Verkauf während des Wintertransferfensters gehört deshalb nicht zu den bevorzugten Szenarien der Verantwortlichen.
Sollte dennoch ein Verein ernsthaftes Interesse anmelden, dürfte Union SG eine entsprechend hohe Ablöse verlangen.
Dem Vernehmen nach könnte eine Summe von mindestens 15 Millionen Euro als Ausgangspunkt für mögliche Verhandlungen dienen. Zusätzlich wären leistungsabhängige Bonuszahlungen und eine Beteiligung an einem späteren Weiterverkauf denkbar.
Für Bayer Leverkusen und den SC Freiburg wäre eine Verpflichtung damit eine größere Investition in einen Spieler, der seine Entwicklung auf europäischem Niveau gerade erst begonnen hat.
Ob die Bundesligisten ihr Interesse konkretisieren, dürfte vor allem von Mofokengs weiteren Leistungen in Belgien abhängen. Angesichts der Konkurrenz aus Frankreich und den Niederlanden könnte sich der Transfer-Poker um den südafrikanischen Nationalspieler in den kommenden Monaten weiter intensivieren










Kommentare