Manchester United und der FC Arsenal haben offenbar ein Auge auf einen jungen Rechtsverteidiger geworfen. Alberto Costa vom FC Porto steht nach seinem rasanten Aufstieg auf der Beobachtungsliste mehrerer Topklubs.
Auch Manchester City und Paris Saint-Germain sollen die Entwicklung des 22-Jährigen verfolgen. Wie CaughtOffside berichtet, befinden sich die interessierten Vereine aktuell allerdings noch in der Scouting- und Analysephase. Konkrete Angebote für Costa liegen demnach bislang nicht vor. Quellen aus dem Umfeld des Beraters sollen die Informationen gegenüber dem Portal bestätigt haben.
Costa wechselte erst im Juli 2025 von Juventus nach Porto und benötigte nur wenig Zeit, um sich in Portugal durchzusetzen. In seiner ersten Saison absolvierte der Rechtsverteidiger 47 Partien und steuerte dabei acht Vorlagen bei. Nach Angaben der portugiesischen Zeitung A Bola war Costa in der Saison 2025/26 der fünfthäufigste eingesetzte Spieler des FC Porto.
Costa-Interesse: Arsenal hinten rechts bereits stark besetzt
Auch in der laufenden Spielzeit spielt der 22-Jährige eine wichtige Rolle. Costa stand in fünf der ersten sechs Partien von Porto in Liga und Champions League in der Startelf. Gegen Manchester City absolvierte er die komplette Spielzeit. Für Manchester United könnte Costa vor allem als Soforthilfe interessant sein. Der Youngster würde zudem für Konkurrenz und zusätzliche Optionen auf der rechten Abwehrseite sorgen. Nach einem schwachen Saisonstart suchen die Red Devils bereits nach Verstärkungen für die Winterpause.
Für Meister Arsenal wäre sein Profil ebenfalls attraktiv. Trainer Mikel Arteta setzt auf flexible Verteidiger, die je nach Spielsituation unterschiedliche Aufgaben übernehmen können. Seine Geschwindigkeit und seine Fähigkeit zur Balleroberung nach schnellen Umschaltmomenten passen zudem zu Mannschaften, die mit einer hochstehenden Abwehr spielen. Mit Jurrien Timber und Ben White stehen allerdings schon zwei renommierte Rechtsverteidiger im Kader der Gunners.

Ein Transfer dürfte ohnehin teuer werden. Porto verpflichtete Costa für 15 Millionen Euro plus Bonuszahlungen von Juventus und stattete ihn mit einem Vertrag bis Juni 2030 aus. Zudem enthält das Arbeitspapier eine Ausstiegsklausel über 65 Millionen Euro. Porto befindet sich daher in einer starken Verhandlungsposition und hat keinen unmittelbaren Grund, den Verteidiger abzugeben.











Kommentare