Setzt der SV Werder Bremen seinen Aufwärtstrend auch gegen Borussia Dortmund fort? Seit der Auftaktniederlage gegen Freiburg sind die Hansestädter ungeschlagen. Mit einem Sieg beim BVB (9. Oktober, 20:30 Uhr) würden sie in der Tabelle weiter nach oben klettern.
In den vergangenen Jahren sahen die Bremer gegen die Schwarz-Gelben in der Regel nicht gut aus. Von den jüngsten sieben Bundesligaduellen gewann der SVW nicht ein einziges und holte dabei lediglich magere zwei Pünktchen.
Am Freitag wird die Aufgabe nicht einfacher. „Sie sind aktuell die beste Mannschaft der Liga mit der besten Abwehr“, stellt Daniel Thioune (52) mit Blick auf die Tabelle fest. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim BVB sieht er einiges auf seine Schützlinge zukommen. „Wir werden eine Menge aushalten und ertragen müssen“, schwant dem Werder-Coach nichts Gutes. „Dortmund ist eine sehr konterstarke Mannschaft und auch bei Standards sehr gut. Das sind alles Dinge, die für viel Gefahr sorgen.“
Um im Signal Iduna Park erstmals seit 2022 einen Sieg einzufahren, müsse seine Elf „resilient“ sein und auch „eigene Nadelstiche setzen“. Thioune legt den Fokus ganz klar darauf, die eigenen Tormöglichkeiten konsequent zu verwerten: „Wir werden nicht viele Chancen bekommen, aber das, was wir bekommen, müssen wir effizient nutzen.“
Um in Dortmund zu bestehen, fordert er: „Wir müssen in den Zweikämpfen dagegenhalten.“ Zudem müssten alle, die auf dem Platz stünden, „defensiv mitarbeiten“. Im Zweifelsfall dürften seine Spieler auch nicht davor zurückschrecken, „ein taktisches Foul zu machen“.
Vorfreude auf das BVB-Spiel
Obgleich in der Außenseiterrolle freut sich Thioune auf die Begegnung gegen den BVB („80.000 Zuschauer, Flutlichtspiel“). Der Fußballlehrer gerät regelrecht ins Schwärmen: „Es herrscht eine fantastische Atmosphäre in Dortmund.“

Eine besondere Rolle im Signal Iduna Park kommt einem ehemaligen Borussen zu. Es sei „wichtig, jemanden wie Niclas zu haben“, lobt Thioune den wiedererstarkten Füllkrug. Der 33 Jahre alte Rückkehrer traf in dieser Saison in fünf Pflichtspielen bereits viermal. „Er kann das Stadion beruhigen, aber auch anzünden und dafür sorgen, dass die Mannschaft von der ersten Minute an da ist“, weiß der Werder-Trainer von der Bedeutung des Routiniers für sein Team. Der Mittelstürmer gebe „uns sehr viel, ist in guter Verfassung und kann als Lokomotive die anderen mitziehen“.
Thioune hofft, dass Füllkrug seine Torserie auch beim BVB ausbaut. „Niclas ist auf dem Platz gern gesehen und auf der Anzeigetafel noch mehr“, erklärt er mit einem Augenzwinkern.










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