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Mourinho entzaubert Barca: Hot Takes zum Start in La Liga
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Mourinho entzaubert Barca: Hot Takes zum Start in La Liga

Endlich ist es soweit und La Liga startet in die neue Saison. Titelverteidiger ist der FC Barcelona und die Katalanen wollen auch diesmal wieder eine möglichst gute Saison spielen, erneut die Meisterschaft feiern. 

Doch die Konkurrenz schläft nicht, Real Madrid hat nicht nur José Mourinho, einen sehr erfahrenen und cleveren Trainer, verpflichtet, sondern auch einige Neuzugänge verpflichtet, die für frischen Wind im Kader sorgen.

Eine spannende Saison wartet auf die Klubs in Spanien. Nicht nur der Titelkampf hat das Potenzial, extrem interessant zu werden. Bevor es losgeht ist nun die Zeit für Hot Takes zur neuen Spielzeit!

Mourinho entzaubert Flick – Real wird Meister!

Natürlich geht es im Titelkampf in der neuen Saison zur Sache. Da muss man kein Prophet sein. Real Madrid ist der Herausforderer und mit Spielern wie Denzel Dumfries, Yan Diomande oder auch Ibrahima Konate, die neu zum Kader gehören, wird der Großangriff geplant. Und die Chancen stehen gar nicht so schlecht, denn nach Jahren, in denen es bei Real nicht ideal lief, könnte ausgerechnet Mourinho, der in den letzten Jahren auch nicht wirklich glänzte, das entscheidende Puzzleteil sein.

Jose Mourinho
Foto: Getty Images

Es klingt verwirrend, ist aber erschreckend logisch. Ein Real-Kader, der divenhaft daherkommt und eine Kabine, die zuletzt als schwierig galt, braucht nicht unbedingt den perfekten Taktiker. Sondern jemanden, der mitreißen, motivieren kann. Und jemanden, der sich bedingungslos vor seine Mannschaft stellt.

Und genau das bringt Mourinho mit. Ebenso wie Carlo Ancelotti in den erfolgreichen Zeiten und ebenso wie Zinedine Zidane, als er das Zepter in der Hand hatte. Also: Real wird die Durststrecke beenden und wieder Meister!

Matarazzo und Terzic kämpfen um die Champions League

In La Liga stehen auch einige interessante Trainer an der Seitenlinie. Zwei davon kennt man aus der Bundesliga. Da wäre Pellegrino Matarazzo, der Real Sociedad in einer alles andere als leichten Lage übernommen hat. Er coachte das Team in der vergangenen Saison schon zum Sieg in der Copa del Rey, bezwang dort das favorisierte Atletico im Elfmeterschießen. Matarazzo ist mit seinem Powerfußball, aber mittlerweile erlernten taktischen Leitplanken, ein Trainer, der in der Lage ist, eine Mannschaft wie La Real zu Höchstleistungen zu bringen.

Und dann wäre da noch Edin Terzic. In Dortmund wurde er oft kritisch gesehen, teilweise auch völlig zurecht. Jetzt trainiert er den Athletic Club aus Bilbao, eine ganz spezielle Mannschaft, nur mit Spielern aus dem Baskenland oder mit baskischen Wurzeln ausgestattet. Gerade diese Besonderheit könnte dafür sorgen, dass Terzic voll und ganz in seiner Aufgabe aufgeht. Das familiäre Umfeld kann im helfen. Deswegen werden er und Matarazzo mit ihrem Teams auch um die Champions League mitspielen.

Real liefert, Vinicius nicht

Die Zukunft von Offensivstar Vinicius Jr. hätte eines der zentralen Themen in diesem Sommer werden können. Wurde es aber nicht. Weil er den Lockrufen von Arsenal widerstehen konnte und bei Real Madrid verlängerte. Zu spektakulären Bezügen und mit viel Lobpreisung seitens des Vereins. Vinicius ist ein Spieler, der in Topform zweifellos zu den besten der Welt gehört und regelmäßig den Unterschied ausmacht. Daran besteht kein Zweifel.

Vinicius Junior
Foto: Getty Images

Doch es ist eine besondere Situation. Der Druck von ihm fällt ein wenig ab. Und die Belastung war in den letzten Monaten und Jahren extrem hoch. Zwei Szenarien sind möglich: Durch die Befreiung spielt er noch besser, klar, das kann sein. Aber es ist auch sehr gut möglich, dass er jetzt erst einmal ein wenig Zeit braucht, um alles für sich zu ordnen, die Dinge auch im Kopf zu verarbeiten. Man darf nicht vergessen, dass der Brasilianer immer noch erst 26 Jahre alt ist. Unser Take: Ja, Real wird Meister, aber Vinicius wird keine spektakuläre Saison spielen. Im Gegenteil. Er gönnt sich eine Verschnaufpause.

Nach Platz 3: Villarreal stürzt ab

Der FC Villarreal hat in der letzten Saison mal so richtig abgeliefert. Und das unter Trainer Marcelino. Mit einer klaren Ausrichtung und einer Spielweise, die sehr stringent war, reichte es am Ende für Platz drei. Noch vor Atletico. Das war definitiv ein Meilenstein, eine Saison, die man so nicht so schnell vergessen wird. Doch Marcelino ist mittlerweile nicht mehr Trainer, Inigo Perez kam von Rayo Vallecano.

Und er muss sich erst einmal umstellen. Es gibt keinen typischen Außenseiterfußball mehr, den man bei Villarreal spielen kann. Klar, Perez ist ein spannender und aufstrebender Trainer, aber die Ausgangslage beim FC Villarreal ist nun auch nicht komplett einfach. Auf dem Transfermarkt tat sich wenig, was zwar eine gewisse Eingespieltheit garantiert, aber gleichzeitig wackelt diese auch anhand der neuen Impulse durch den neuen Coach.

Lange Rede, kurzer Sinn: Villarreal wird in La Liga mit den Top-4 in der neuen Saison aufgrund der neuen Umstände nichts zu tun haben.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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