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„Müssen aufpassen": Magath-Warnung an den VfB Stuttgart
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„Müssen aufpassen": Magath-Warnung an den VfB Stuttgart

Felix Magath sieht beim VfB Stuttgart trotz des schwachen Bundesliga-Starts viel Positives, warnt den Klub aber auch vor einer gefährlichen Gewohnheit. Der frühere VfB-Trainer mahnt mehr Zielstrebigkeit im Offensivspiel an. Die Stuttgarter haben aus den ersten sechs Ligaspielen nur zwei Siege geholt.

In der Sendung SWR Sport lobte der 73-Jährige zunächst die Spielweise der Schwaben. Der VfB gehöre zu den wenigen Mannschaften, denen er gerne zuschaue, besonders der offensive Ansatz gefalle ihm. Darin liege aber auch ein Risiko. „Sie müssen aufpassen, dass sie sich nicht die Spielweise angewöhnen, immer lieber in die Breite als in die Tiefe zu spielen“, sagte Magath.

Magath stützt Wohlgemuths Kritik nach HSV-Pleite

Am Wochenende kassierte Stuttgart beim Hamburger SV bereits die vierte Saisonniederlage. Sportchef Fabian Wohlgemuth forderte anschließend, Schwächen offen zu benennen, statt sich hinter ordentlichen Auftritten zu verstecken. Magath unterstützt diesen Ansatz. Wer sich verbessern wolle, müsse Fehler klar ansprechen, erklärte er. Zugleich verwies er darauf, dass der VfB durchaus Chancen hatte, die Spiele anders zu gestalten.

VfB Stuttgart
Foto: IMAGO

Eine Bewertung der Arbeit von Trainer Sebastian Hoeneß nahm Magath aus der Distanz bewusst nicht vor. Hoeneß ist seit April 2023 im Amt und hat Magath Ende Juni als Rekordtrainer des Vereins abgelöst. Nach dem Klassenerhalt in seiner ersten Saison führte er den VfB 2023/24 zur Vizemeisterschaft, im Mai 2025 folgte der Gewinn des DFB-Pokals. Magath selbst hatte Stuttgart von 2001 bis 2004 trainiert und 2003 ebenfalls auf Rang zwei geführt.

In der Champions League läuft es für den VfB deutlich besser. Nach zwei Siegen aus zwei Spielen steht Stuttgart auf Rang vier. Am Dienstagabend wartet mit Atletico Madrid allerdings ein echter Gradmesser. Für dessen Trainer Diego Simeone fand Magath großes Lob. Der Argentinier sei ein Gigant, der seine Spieler besonders gut nach ihren Stärken einsetze.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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