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Nach Eintracht-Fehlstart: Krösche spricht Klartext
fussball-news.defussball-news.de·VonLukas Neth

Nach Eintracht-Fehlstart: Krösche spricht Klartext

Ein Punkt aus zwei Spielen, sieben Gegentore und zuletzt eine deutliche 1:4-Niederlage gegen den FC Augsburg: Eintracht Frankfurt hat einen ernüchternden Start in die neue Bundesliga-Saison hingelegt. Sportvorstand Markus Krösche sieht dennoch keinen Grund für Panik.

Im Rahmen der Schlappekicker-Aktion der Frankfurter Rundschau äußerte sich der 45-Jährige zur aktuellen Situation und warb vor allem um Ruhe: „Ich verstehe die Nervosität im Umfeld, ich verstehe auch natürlich die Bedenken und die Sorgen, wenn du natürlich zu Hause in einer zweiten Halbzeit vier Stück bekommst“, erklärte Krösche.

Gleichzeitig machte der Sportvorstand deutlich, dass man intern nicht in Hektik verfällt: „In der Ruhe liegt die Kraft“, betonte Krösche.

Nach dem 3:3 zum Auftakt bei Union Berlin folgte gegen Augsburg der nächste Rückschlag. Dabei hatte die Eintracht zunächst eine starke erste Hälfte gezeigt und war verdient mit einer 1:0-Führung in die Pause gegangen. Nach dem Seitenwechsel brach die Mannschaft jedoch komplett ein.

„Natürlich haben wir keinen guten Start gehabt. Aber das gehört auch manchmal dazu“, sagte Krösche. Der Sportvorstand verweist dabei auch auf die Veränderungen im Kader. Mehrere Leistungsträger wurden abgegeben, gleichzeitig kamen zahlreiche junge Spieler hinzu, die sich erst an die neue Mannschaft und die Bundesliga gewöhnen müssen.

„Wir müssen jetzt Schritt für Schritt gehen“, lautet deshalb Krösches klare Vorgabe. Statt nach wenigen Spielen bereits alles infrage zu stellen, setzt die Eintracht auf eine kontinuierliche Entwicklung der neu zusammengestellten Mannschaft.

Keine Panik-Einkäufe nach dem Fehlstart

Auch auf dem Transfermarkt will Frankfurt aufgrund des misslungenen Saisonstarts offenbar nicht reagieren. Zwar besteht nach dem Ende der Transferperiode grundsätzlich noch die Möglichkeit, vereinslose Spieler unter Vertrag zu nehmen. Auf die Frage, ob die Eintracht dies aufgrund der aktuellen Situation in Erwägung ziehe, antwortete Krösche jedoch unmissverständlich: „Nein.“

Statt hektisch nachzubessern, vertraut der Sportvorstand auf den vorhandenen Kader und dessen Entwicklung. Auch mit Blick auf Trainer Adi Hütter bleibt Krösche demonstrativ gelassen.

Augsburg, Frankfurt
Foto: IMAGO

„Wir intern behalten die Ruhe, wir arbeiten weiter mit der Mannschaft. Der Trainer arbeitet mit der Mannschaft. Die Jungs werden sich entwickeln, und dann werden wir auch unsere Ziele erreichen“, so Krösche.

Die Frankfurter Verantwortlichen wollen sich vom Fehlstart demnach nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nun muss die Mannschaft allerdings möglichst schnell zeigen, dass die deutliche Niederlage gegen Augsburg tatsächlich nur ein Ausrutscher war.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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