Manchester United steckt in der Krise und jetzt brodelt es auch noch intern bei den Red Devils. Nach der Pleite gegen Atletico in der Champions League liegen die Nerven zunehmend blank.
Lisandro Martinez will Manchester United im kommenden Sommer verlassen und ist Berichten zufolge an einem Wechsel zu Atlético Madrid interessiert, wie TEAMtalk nun erfahren haben will.
Martinez sorgte nach besagtem Spiel für Schlagzeilen, denn er sorgte für einen Rundumschlag nach all der Frustration.
Nach dem Spiel kritisierte der United-Verteidiger den Sportdirektor des Vereins, Jason Wilcox, dafür, dass er den Kader im Sommer-Transferfenster nicht ausreichend verstärkt habe.
Martinez: Kritik mit Auswirkungen?
Martinez sagte gegenüber Amazon Prime: „Wirklich schlecht. Wirklich schlecht. Ich muss mich sehr zurückhalten, aber manchmal ist das ein Spiegelbild dessen, wie es um unseren Verein derzeit steht. Wir haben letzte Saison eine fantastische Saison gespielt und erwarten nun mehr von der Vereinsführung, mehr Spieler, um konkurrenzfähig zu sein, denn viele andere Teams holen ebenfalls viele Spieler. Heute war Atlético eine großartige Mannschaft und hat den Sieg verdient.“

Damit noch nicht genug: „Ich erwarte mehr. 100 %. Ich erwarte mehr von unserem technischen Direktor.. Ich muss ehrlich sein: Als Spieler müssen wir mehr leisten, aber es ist auch wichtig, dass man mit einem starken Kader auf solche Abende vorbereitet ist.“ Das war in dieser Deutlichkeit durchaus ein Eklat, der intern sicher auch nicht folgenlos bleiben wird.
Was bleibt ist weiterhin der Wunsch nach einem Wechsel. Martinez soll offen mit anderen Klubs, darunter Atletico, flirten. Bei Manchester United wird man das nicht gerne sehen, vielleicht sogar schon eine Trennung im Winter vorantreiben.










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