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Nächster Rückschlag: Alaba findet keinen neuen Verein
fussball-news.defussball-news.de·VonFN-Redaktion

Nächster Rückschlag: Alaba findet keinen neuen Verein

David Alaba ist seit dem Sommer ohne Arbeitgeber. Der frühere Münchner Verteidiger wartet weiterhin auf einen neuen Klub. Nun soll auch Manchester United einen Wechsel des 34-Jährigen ausgeschlossen haben.

Darüber berichtet die englische Zeitung Manchester Evening News. Demnach sei der Österreicher bei den Engländern kein Thema mehr. Ausschlaggebend soll nicht seine sportliche Qualität gewesen sein, sondern die veränderte Ausrichtung des Klubs auf dem Transfermarkt.

United will dem Bericht zufolge künftig vor allem jüngere Profis holen, die sich über Jahre entwickeln können. Erfahrene Spieler mit hohen Gehaltsforderungen passen offenbar nicht mehr in diesen Plan. Eine Ablöse wäre bei Alaba nicht fällig geworden.

Italienische Klubs zogen sich ebenfalls zurück

Zuvor war der Nationalspieler bereits bei Lazio Rom gehandelt worden. Nach Informationen von Tuttomercato beschäftigten sich die Römer zunächst mit einer Verpflichtung, legten die Personalie inzwischen aber beiseite.

David Alaba
Foto: IMAGO

Auch Inter Mailand soll sich mit einem möglichen Transfer befasst haben, und zwar schon vor dem Start der Weltmeisterschaft. Die Mailänder entschieden sich den Angaben zufolge dagegen. Damit sind binnen kurzer Zeit mehrere prominente Möglichkeiten weggefallen.

Titelsammlung in München und Madrid

Die längste Etappe seiner Laufbahn verbrachte Alaba beim FC Bayern, wohin er bereits als Jugendspieler gewechselt war. In München reifte er zu einem der besten Außenverteidiger seines Fachs. Mit dem deutschen Rekordmeister holte er unter anderem zwei Champions-League-Titel, zehn Meisterschaften und sechs Mal den DFB-Pokal.

2021 lief sein Vertrag in München aus, anschließend schloss er sich ablösefrei Real Madrid an. In fünf Jahren in Spanien kamen zwei weitere Champions-League-Siege und zwei nationale Meistertitel hinzu. Im vergangenen Sommer verlängerten die Madrilenen seinen auslaufenden Kontrakt nicht.

Seitdem steht Alaba ohne Verein da. Interessierte Klubs müssten neben dem Alter auch die sportliche Perspektive und das Gehalt abwägen. Ob und wo der 34-Jährige noch einmal unterkommt, ist offen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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