ManUnited feiert das nächste unglaubliche Comeback! Im Heimspiel gegen Aston Villa mussten die Red Devils zunächst einen historischen Kaltstart verkraften. Dank eines Last-Minute-Ausgleichs holte der englische Rekordmeister am Ende aber noch ein 4:4.
ManUnited wollte an den 3:2-Comeback-Sieg gegen die Roma anschließen und im Heimspiel gegen Aston Villa endlich wieder in der Premier League gewinnen. Zuletzt waren die Red Devils sieben Ligaspiele in Folge sieglos geblieben – auch deshalb war es für Trainer Michael Carrick möglicherweise das Schicksalsspiel um die eigene Zukunft.
0:2 nach vier Minuten – doch ManUnited kommt zurück
Und dieses startete denkbar ungünstig für die Red Devils: Gerade einmal 60 Sekunden waren von der Uhr, als Alysson durch die Beine von Senne Lammens hindurch für Aston Villa eröffnete und das Old Trafford damit in Schockstarre versetzte. Und die Katastrophe sollte früh ihren Lauf nehmen. Die Spieler von ManUnited wirkten völlig verunsichert, Nicolas Jackson erhöhte kurz darauf per Abstauber auf 2:0 (4.). In der Premier-League-Historie war ManUnited noch nie so früh mit zwei Toren zurückgelegen.
Umso erstaunlicher war die Reaktion der Hausherren, die trotz des frühen Doppelschocks am Anschlusstreffer arbeiteten. Nachdem Boubacar Kamara im eigenen Strafraum Matheus Cunha von den Beinen holte, verwandelte Bruno Fernandes den fälligen Strafstoß flach rechts unten zum 1:2 (16.). Die Red Devils blieben am Drücker und erspielten sich mehrere Hochkaräter, doch Cunha (24.), Fernandes (26.) und insbesondere Amad Diallo (29./43.) scheiterten am gut aufgelegten Zion Suzuki oder am eigenen Unvermögen. Der verdiente Ausgleich folgte kurz vor der Pause durch Ex-Villan Yuri Tielemans, der aus dem Rückraum zum 2:2 einschob (44.).

Goretzka trifft für Villa – spätes Comeback beschert ManUnited einen Punkt
Statt den nächsten Comeback-Sieg anzupeilen, mussten die Gastgeber direkt nach dem Seitenwechsel aber einem erneuten Rückstand hinterherlaufen – weil Diogo Dalot maximal stümperhaft im eigenen Strafraum foulte und John McGinn aus elf Metern souverän links oben verwandelte (48.). Und es kam noch dicker: Nachdem Leny Yoro völlig unerklärlich an die eigene Latte köpfte, nutzte Leon Goretzka den Abstauber und erhöhte mit seinem ersten Premier-League-Tor auf 4:2 für die Gäste (53.).
Anders als noch im ersten Durchgang, schaffte es ManUnited diesmal nicht, die nötige offensive Wucht zu entfachen, um einen Zwei-Tore-Rückstand doch noch in Zählbares umzuwandeln. Mehr als vereinzelte Torannäherungen war nicht mehr drin für die desillusionierten Hausherren. In den Schlussminuten wurde es dann aber doch nochmal spannend. Kurz nachdem der eigewechselte Mason Mount per Volley an der Latte gescheitert war (89.), traf der ebenfalls frisch ins Spiel gekommene Joshua Zirkzee zum 3:4 und brachte nochmal Hoffnung ins Old Trafford (90.+2). Tatsächlich lag der Last-Minute-Ausgleich in der Luft – und Patrick Dorgu erzielte ihn in letzter Minute per Kopf nach Ecke (90.+6). Damit endete ein denkwürdiges Spektakel 4:4.
Trotz des späten Comebacks rutscht ManUnited auf Rang 18 und damit auf einen Abstiegsplatz ab. Aston Villa bleibt Tabellenzehnter.









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