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Nächstes Schiri-Drama? HSV-Ref für Frankfurt weckt Erinnerungen
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Nächstes Schiri-Drama? HSV-Ref für Frankfurt weckt Erinnerungen

Nach der 1:3-Pleite im DFB-Pokal bekommt der HSV in der Bundesliga die Chance auf Revanche. Doch vor dem zweiten Duell mit Eintracht Frankfurt steht erneut der Schiedsrichter im Fokus.

Die Partie im Frankfurter Deutsche Bank Park (Sonntag, 17.30 Uhr) leitet Florian Exner. Erstmals seit dem turbulenten Nordderby gegen Werder Bremen in der Vorsaison ist der 36-Jährige für ein Spiel des HSV verantwortlich. Beim 1:3 traf Exner gleich mehrere Entscheidungen, die für reichlich Gesprächsstoff sorgten.

Besonders die Rote Karte gegen HSV-Leihstürmer Philip Otele nach einem Zweikampf mit Werders Cameron Puertas sowie der nicht geahndete Kontakt vor Bremens zwischenzeitlichem 2:1 erhitzten die Gemüter. Insgesamt sahen vier HSV-Verantwortliche beziehungsweise -Akteure im Laufe der Partie Rot, wobei Bakery Jattas Platzverweis nach Eingreifen des Video-Assistenten zurückgenommen wurde.

Philip Otele
Foto: IMAGO

HSV bemängelte Exners Kommunikation

Nicolai Remberg, der aktuell verletzte HSV-Kapitän, sparte anschließend nicht mit Kritik an Exner. „Ich finde die Kommunikation schwierig, wenn man nicht klar und vernünftig reden kann“, klagte der Mittelfeldspieler im April. Zudem habe er „oft das Gefühl“, der Unparteiische denke, „er wäre etwas Besseres“.

Trainer Merlin Polzin haderte derweil vor allem mit der Entstehung des zweiten Bremer Treffers. „Unser Spieler spielt den Ball und wird dann von unten getroffen“, erklärte er mit Blick auf den Zweikampf vor dem Tor. Wenn die Konsequenz daraus sei, den eigenen Spielern zu raten, sich hinzulegen, damit eine Szene länger überprüft werde, sei das „nicht im Sinne des Spiels“.

Fünf Tage nach dem Pokal-Aus gegen Frankfurt, bei dem der HSV insbesondere einen verweigerten Elfmeter und eine aus seiner Sicht verpasste Überzahl kritisierte, steht nach Tobias Stieler also der nächste Unparteiische im Mittelpunkt. Eine erneute Kontroverse ist damit natürlich keineswegs vorprogrammiert. Die Vorgeschichte sorgt vor dem zweiten Teil des Eintracht-Doppelpacks allerdings für zusätzliche Brisanz.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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