Der FC Bayern hält weltweit Ausschau nach vielversprechenden Nachwuchsspielern. Nachdem die Münchner zuletzt intensiv mit Manchester Uniteds 15 Jahre altem Top-Talent JJ Gabriel in Verbindung gebracht wurden, taucht nun der Name eines weiteren Teenagers auf dem Radar des deutschen Rekordmeisters auf.
Nach Informationen von Football Insider gehört Bayern zu mehreren europäischen Topklubs, die Adama Jeng beobachten. Der 15 Jahre alte Mittelfeldspieler aus Gambia soll den Münchner Scouts bei einem U17-Turnier im Senegal aufgefallen sein.
Jeng überzeugte dort offenbar mit seinen Leistungen und weckte damit nicht nur das Interesse des FC Bayern. Auch Benfica und Sporting Lissabon, der Paris FC und insbesondere der FC Chelsea sollen die Entwicklung des Youngsters verfolgen.
Bayern hat afrikanischen Talentemarkt im Blick
Dass die Münchner Jeng beobachten, passt grundsätzlich zur Transferstrategie des Klubs. Bayern versucht seit einigen Jahren verstärkt, außergewöhnliche Talente frühzeitig zu identifizieren und sie möglichst vor dem endgültigen Durchbruch an sich zu binden.
BILD-Reporter Christian Falk bestätigt bei cfbayerninsider.com, dass sich der Rekordmeister intensiv mit dem afrikanischen Markt beschäftigt. Wie weit das Interesse an Jeng tatsächlich fortgeschritten ist, bleibt allerdings offen.
„Ich bin mir aber unsicher, wie konkret das sein könnte“, erklärte Falk. Deutlich konkreter scheint aktuell das Interesse aus der Premier League zu sein: „Was ich aber bestätigen kann, ist, dass sich Chelsea den Teenager anguckt, vielleicht sogar mehr als die Bayern.“
Von Gesprächen, einem Angebot oder konkreten Verhandlungen zwischen Bayern und Jeng kann derzeit also keine Rede sein. Aktuell scheint es sich vor allem um Scouting zu handeln.
Nach Gabriel das nächste 15-jährige Talent
Jeng ist nicht der einzige 15-Jährige, mit dem sich die Bayern momentan beschäftigen. Deutlich konkreter waren zuletzt die Berichte über JJ Gabriel von Manchester United.
Der englische Offensivspieler wird von mehreren europäischen Schwergewichten umworben. Bayern soll bereits seit Monaten Kontakt zu seinem Umfeld gehabt haben. Sportdirektor Christoph Freund bezeichnete Gabriel zuletzt öffentlich als „außergewöhnliches Talent“.
Im Gabriel-Poker droht den Münchnern allerdings starke Konkurrenz aus Spanien. Jüngsten Berichten zufolge tendieren der Spieler und sein Umfeld zu einem Wechsel nach Spanien, wobei Gabriel selbst insbesondere den FC Barcelona favorisieren soll. Auch Real Madrid befindet sich im Rennen.
Bei Jeng scheint Bayern noch deutlich weiter von einem möglichen Transfer entfernt zu sein. Dennoch zeigt das Interesse am Gambier erneut, wie breit die Münchner inzwischen nach den Stars von morgen suchen.
Ob aus dem Scouting tatsächlich ein Transfer-Vorstoß entsteht, ist aktuell völlig offen. Vor allem Chelsea scheint bei Jeng derzeit mindestens genauso aufmerksam hinzuschauen wie der FC Bayern.










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