Der FC Bayern bleibt im Rennen um JJ Gabriel. Neue Gespräche haben stattgefunden – doch die Konkurrenz aus Spanien ist groß und der Deal wäre teuer.
Der FC Bayern treibt seine Bemühungen um JJ Gabriel weiter voran. Nach Informationen von Sky hat es erneut Gespräche zwischen den Münchnern und den Vertretern des englischen Supertalents gegeben. Ein konkretes Angebot hat der deutsche Rekordmeister bislang allerdings noch nicht abgegeben.
Gabriel zählt zu den begehrtesten Nachwuchsspielern Europas. Der erst 16 Jahre alte Offensivspieler stammt aus der Akademie von Manchester United und wird seit Monaten von mehreren europäischen Topklubs umworben.
Bereits zuletzt hatten die Bayern den Kontakt zur Spielerseite intensiviert. In München soll man dem Youngster einen klaren sportlichen Weg aufgezeigt haben. Gabriel könnte demnach vergleichsweise schnell an den Profikader herangeführt werden, anstatt zunächst mehrere Jahre im Nachwuchsbereich zu verbringen.
Gabriel würde Bayern deutlich mehr als zehn Millionen Euro kosten
Finanziell wäre eine Verpflichtung allerdings alles andere als günstig. Laut Sky würde sich das Gesamtpaket für Gabriel auf deutlich mehr als zehn bis 15 Millionen Euro belaufen. Darin dürften neben möglichen Ablöse- oder Entschädigungszahlungen auch Gehalt, Beraterhonorare und weitere Zahlungen rund um den Transfer eine Rolle spielen.
Schon in den vergangenen Wochen war berichtet worden, dass im Umfeld des Spielers hohe finanzielle Forderungen bestehen. Für Bayern stellt sich deshalb die Frage, wie weit man bei einem Spieler gehen möchte, der trotz seines außergewöhnlichen Talents noch ganz am Anfang seiner Profikarriere steht.
Hinzu kommt die hochkarätige Konkurrenz. Nach den neuen Informationen von Sky tendiert Gabriel derzeit zu einem Wechsel nach Spanien. Real Madrid und der FC Barcelona gelten demnach als Favoriten auf eine Verpflichtung.
Bereits Ende September hatte sich abgezeichnet, dass die beiden spanischen Topklubs im Rennen um Gabriel besonders gute Karten besitzen. Damals hieß es bereits, dass der Youngster und sein Umfeld einen Wechsel nach Spanien als besonders reizvoll ansehen.
Ganz abgeschrieben haben die Bayern den Transfer dennoch nicht. Dass erneut Gespräche mit Gabriels Vertretern stattgefunden haben, zeigt, dass der Rekordmeister weiter um den Offensivspieler wirbt.
Sportdirektor Christoph Freund hatte Gabriel bereits öffentlich als „außergewöhnliches Talent“ bezeichnet. Auch Vincent Kompany soll vom Potenzial des Youngsters überzeugt sein.
Die Ausgangslage bleibt für Bayern trotzdem schwierig: Noch liegt kein Angebot auf dem Tisch, das Gesamtpaket wäre kostspielig und mit Real sowie Barcelona liegen zwei Schwergewichte offenbar vorne. Die Münchner bleiben aber im Poker – und versuchen weiterhin, Gabriel von einem Wechsel an die Säbener Straße zu überzeugen.













Kommentare