Nicht nur bei der deutschen Nationalmannschaft wird der Einstand des neuen Trainers gespannt erwartet. In Frankreich übernimmt Zinedine Zidane von Didier Deschamps. Die Real-Legende hat eine neue Aufgabe für Superstar Kylian Mbappe.
Anders als zuletzt unter Didier Deschamps soll der Ausnahmestürmer laut RMC Sport unter Zidane wieder vermehrt als linker Flügelspieler zum Einsatz kommen. Dort hatte Mbappe zu Beginn seiner Nationalmannschaftskarriere aufgetrumpft, nach dem Rücktritt von Olivier Giroud rückte er jedoch ins Sturmzentrum. Mbappe absolvierte bereits 106 Spiele für sein Land, dabei erzielte er 66 Tore. 2018 wurde er mit der Equipe Tricolore in Russland Weltmeister, 2022 verpasste man die Titelverteidigung erst nach Elfmeterschießen im Endspiel gegen Argentinien.
Schon vor der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada waren in Frankreich Diskussionen aufgekommen, ob der Kapitän auf der Außenbahn nicht besser aufgehoben wäre. Deschamps hielt jedoch an seinem Plan fest, Mbappe rechtfertigte die Entscheidung seines Trainers mit zehn Toren beim Turnier in Nordamerika. Am Ende landeten Les Bleus aber nur auf dem vierten Platz.
Neben Mbappe: Zwei Bayern-Stars in Zidanes Kader
Zidane soll seine Pläne bereits mit seinem Spielführer besprochen haben. Der Platz im Sturmzentrum wird dadurch frei, eine logische Lösung wäre Ousmane Dembele. Der Weltfußballer kommt bei Paris Saint-Germain stets als Mittelstürmer zum Einsatz und hatte auf der Position entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Titelverteidigung in der Champions League. Michael Olise könnte dann – wie beim FC Bayern – auf der rechten Seite agieren, während Rayan Cherki und Desire Doue die Zehnerposition unter sich ausmachen könnten.

Das erste Spiel nach der Ära Deschamps bestreitet Frankreich am Freitag in der Türkei. Zum Auftakt der Nations League wartet damit gleich ein ernstzunehmender Gegner auf Zidanes Auswahl. Neben den Bayern-Stars Olise und Dayot Upamecano haben es auch die ehemaligen Bundesliga-Akteure Ibrahima Konate, Maxence Lacroix und Manu Kone in das erste Aufgebot des früheren Weltklassespielers geschafft.









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