Der FC Bayern musste auch im Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig auf Manuel Neuer verzichten. Der 40-Jährige fällt weiterhin wegen Fußproblemen aus und wurde erneut von Jonas Urbig vertreten. Während die jüngsten Ausfälle des Bayern-Kapitäns Fragen über seine körperliche Verfassung und die Zukunft im Münchner Tor aufwerfen, zeigt sich Trainer Vincent Kompany vollkommen entspannt.
Vor der 6:1-Gala der Bayern gegen Leipzig äußerte sich der Belgier bei Sky zur aktuellen Situation und gab dabei Entwarnung. „Wir machen uns keine Sorgen“, stellte Kompany klar.
Dass Neuer zuletzt mehrere Spiele verpasst hat, sei angesichts des eng getakteten Spielplans nicht ungewöhnlich. Bei Partien im Drei-Tage-Rhythmus und zahlreichen Reisen könnten schnell zwei oder drei Begegnungen zusammenkommen, erklärte der Bayern-Coach.
Kompany stellt klar: Neuer bleibt die Nummer 1
Trotz der erneuten Zwangspause und jüngsten Patzern von Neuer gibt es für Kompany derzeit keinen Grund, die Torwarthierarchie beim deutschen Rekordmeister zu verändern.

Neuer bleibt die klare Nummer 1. Gleichzeitig verfolgen die Verantwortlichen einen langfristigen Plan mit Urbig, der schrittweise an eine größere Rolle herangeführt werden soll.
Der 23-Jährige erhält deshalb regelmäßig Einsatzzeiten und kann dabei wichtige Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln.
Kompany betonte, dass diese Entwicklung kein Zufall sei. Vielmehr hätten die Münchner die aktuelle Konstellation bewusst geschaffen und die Rollen innerhalb des Torwartteams klar kommuniziert.
Eine entscheidende Rolle spiele dabei auch Neuer selbst. Der erfahrene Kapitän unterstütze die Entwicklung seines jungen Konkurrenten und trage mit seinen Führungsqualitäten maßgeblich zur positiven Situation bei.
Urbig profitiert von Bayerns langfristigem Plan
Besonderes Lob erhielt zudem Torwarttrainer Michael Rechner. Gemeinsam mit seinem Team habe Rechner entscheidend dazu beigetragen, dass die Bayern auf der Torwartposition sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft gut aufgestellt seien.
Für Kompany ist die aktuelle Situation deshalb keineswegs ein Problem, sondern vielmehr das Ergebnis einer bewussten Entscheidung. „Wir sind jetzt in einer Phase, die wir selber gewollt haben“, erklärte der 40-Jährige.
Während Neuer weiterhin das Vertrauen seines Trainers genießt, kann Urbig seine Entwicklung mit regelmäßigen Einsätzen vorantreiben.
Wie schnell Neuer wieder zwischen die Pfosten zurückkehrt, bleibt allerdings abzuwarten. Mit dem Champions-League-Duell gegen den FC Arsenal wartet bereits am kommenden Mittwoch die nächste große Herausforderung auf die Münchner.









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