Alexander Nübel verließ den FC Bayern im Sommer und wechselte zu Besiktas. Nach vielen Jahren als Leihspieler war dieser Wechsel ein permanenter. Nübel wollte endlich Klarheit haben, der FC Bayern eine Ablöse kassieren und Besiktas bemühte sich intensiv um den Torhüter.
Bis dato hat der türkische Topklub diesen Transfer noch nicht bereut. Schon in der kurzen Vorbereitung hinterließ Nübel einen sehr guten Eindruck. Und den hat er nun auch weiterhin bestätigt.
Generell wirkt Nübel voller Selbstvertrauen und hat sich schon früh mit seinen neuen Teamkollegen abgestimmt. In der Defensive gibt er schon Kommandos, zeigte viele gute Paraden.
Besiktas feiert Ex-Bayern-Torhüter Nübel
Sechs Pflichtspiele hat Nübel bisher für Besiktas absolviert, dabei hielt er sechsmal seinen Kasten sauber. Das heißt, dass er noch kein einziges Gegentor kassiert hat, seitdem er für seinen neuen Arbeitgeber spielt. Damit stellte Nübel den bisherigen Rekord von Alexander Manninger ein.

Auch aufgrund seiner guten Leistungen genießt Nübel bei den Besiktas-Fans bereits Kultstatus. Gegen Zalgiris in der Europapokalqualifikation wurde er von den Anhängern bereits mit Sprechchören gefeiert, was er sichtlich genoss.
Nübel hat sich viel vorgenommen und will als Stammtorhüter bei Besiktas gute Leistungen zeigen. Wenn es ihm gelingt, sich dort weiterhin auf diesem Niveau zu präsentieren, dann ist es auch durchaus realistisch, dass er weiterhin ein Kandidat für die deutsche Nationalmannschaft bleibt.
Trotz seiner herausragenden Form ist man in München froh, dass das Kapitel Nübel im Sommer endete. Beim Rekordmeister hätte er nämlich keine Zukunft gehabt. Manuel Neuer steht noch ein Jahr unter Vertrag und für die Zeit danach baut man in München Jonas Urbig auf. Und eine weitere Leihe war nicht der Plan von Nübel, auch nicht der des FCB.










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