Nach seinem Patzer gegen den FC Augsburg wird über die Zukunft von Manuel Neuer diskutiert. Sportvorstand Max Eberl hat nun Position bezogen. Er sieht den 40-Jährigen weiterhin klar als Stammtorhüter des FC Bayern.
Auslöser der Debatte war das 2:2 in Augsburg. Neuer wollte den Ball über einen Gegenspieler hinweglupfen, doch der Versuch misslang. Robin Fellhauer profitierte davon und erzielte den schnellsten Treffer, den es in der Bundesliga bislang gegeben hat.
Seitdem wird erneut darüber gestritten, ob der Kapitän noch die erste Wahl im Münchner Tor sein sollte. Einige Experten spekulieren bereits über ein Karriereende. Mit Jonas Urbig steht zudem ein Torwart parat, der als designierter Nachfolger gilt.
Eberl verweist auf die Vertragsverlängerung
Vor der Champions-League-Partie gegen Viking Stavanger sprach Amazon Prime Video den Sportvorstand auf das Thema an. Eberl wählte dabei deutliche Worte: „Die Wahrheit ist, dass er unsere Nummer eins ist. Er hat im Sommer verlängert und wir sind super froh darüber“.

Der 53-Jährige lobte zugleich das gesamte Torwartteam. „Wir haben eine herausragende Konstellation im Tor, auch mit Sven Ulreich, der beide pusht.“ Über Urbig sagte er: „Jonas ist auf einem herausragenden Weg, aber Manu ist unsere Nummer eins.“
Kramer kritisiert die Altersdebatte
Vorwürfe, Neuers Fehler hänge mit seinem Alter zusammen, wies Eberl zurück. Der Torhüter habe in Augsburg versucht, die Situation spielerisch zu lösen, und sei damit gescheitert. „Das hat nichts mit dem Alter zu tun“, erklärte der Sportvorstand.
Ähnlich sah es Christoph Kramer, der als Experte bei Amazon Prime Video im Einsatz war. Der Weltmeister sagte: „Wenn Neuer 27 wäre, sagen alle, das kann mal passieren. Weil er jetzt 40 ist, dann sagen alle: ‚Der ist über seinem Zenit.‘“
Laut dem Bericht sammelt Urbig zunehmend Spielpraxis. Einen kurzfristigen Wechsel im Tor plant der Klub demnach aber nicht. Nach Eberls Aussagen gilt vorerst: Solange Neuer verfügbar ist, bleibt er die Nummer eins.










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