Nach seinem Traumtor gegen Werder Bremen wird Marcel Sabitzer beim BVB gefeiert. Doch seine Zukunft in Dortmund sieht offenbar dennoch düster aus.
Es war der perfekte Moment für Marcel Sabitzer. Als im DFB-Pokal gegen Werder Bremen bereits alles auf eine Verlängerung hindeutete, übernahm der Mittelfeldspieler Verantwortung. Mit einem sehenswerten Freistoß in der Nachspielzeit erzielte der 32-Jährige den entscheidenden Treffer zum 3:2 und sicherte Borussia Dortmund damit den Einzug ins Achtelfinale.
Doch obwohl Sabitzer seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellte, scheint seine Zukunft bei den Schwarz-Gelben bereits weitgehend geklärt zu sein. Wie Sky Sport berichtet, strebt Borussia Dortmund derzeit keine Verlängerung des auslaufenden Vertrags an. Demnach soll der österreichische Nationalspieler den Verein nach der laufenden Saison ablösefrei verlassen.
Auch sein entscheidender Treffer gegen Bremen soll an dieser Einschätzung nichts geändert haben. Ein wesentlicher Grund dafür ist die veränderte Transferstrategie der Dortmunder. Unter Sportdirektor Ole Book möchte der Bundesligist künftig verstärkt auf junge, entwicklungsfähige Profis setzen, die langfristig sowohl sportlich als auch wirtschaftlich großes Potenzial besitzen.
Trotz Traumtor: Sabitzer beim BVB offenbar ohne Zukunft
Mit den Verpflichtungen von Konstantinos Karetsas, Joane Gadou und Giannis Konstantelias wurde dieser Kurs bereits im vergangenen Sommer deutlich. Sabitzer gehört dagegen zu einer früheren Transfergeneration. Unter dem damaligen Sportdirektor Sebastian Kehl hatte Dortmund verstärkt auf erfahrene Spieler gesetzt, um den Abstand zum FC Bayern zu verkürzen.

Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 absolvierte der Österreicher 128 Pflichtspiele für den BVB. Eine dauerhaft unumstrittene Stammplatzgarantie konnte er sich allerdings nicht erarbeiten. Hinzu kommt sein geschätztes Jahresgehalt von rund acht Millionen Euro.
Durch einen Abschied könnte Dortmund erhebliche finanzielle Mittel freimachen und diese in jüngere Spieler investieren. Sabitzers wichtiges Freistoß gegen Bremen dürfte den Fans noch lange in Erinnerung bleiben. Eine entscheidende Wende in seiner persönlichen Zukunftsfrage scheint das Traumtor jedoch nicht gebracht zu haben.










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