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Neuer vor dem Aus beim FC Bayern? Eberl reagiert deutlich
FCBinsideFCBinside·VonManuel Behlert

Neuer vor dem Aus beim FC Bayern? Eberl reagiert deutlich

Die Diskussionen um Manuel Neuer reißen beim FC Bayern nicht ab. Nach seinem folgenschweren Fehler beim 2:2 gegen den FC Augsburg steht der 40-Jährige erneut im Mittelpunkt der Kritik. Während einige Experten bereits über das Ende seiner Karriere spekulieren, stellt sich Sportvorstand Max Eberl demonstrativ hinter den langjährigen Bayern-Kapitän.

Neuer hatte am vergangenen Wochenende mit einem missglückten Versuch, den Ball über einen Gegenspieler zu lupfen, das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte ermöglicht. Augsburgs Robin Fellhauer nutzte den Fehler eiskalt aus.

Der Patzer entfachte erneut die Debatte, ob Neuer noch der richtige Stammtorhüter für den deutschen Rekordmeister ist. Schließlich steht mit Jonas Urbig ein vielversprechender Nachfolger bereit.

Eberl stellt klar: „Manu ist unsere Nummer eins“

Vor dem Champions-League-Spiel gegen Viking Stavanger wurde Eberl bei Amazon Prime Video auf die Zukunft des Bayern-Kapitäns angesprochen.

Der Sportvorstand ließ dabei keinerlei Zweifel an der aktuellen Rollenverteilung aufkommen. „Die Wahrheit ist, dass er unsere Nummer eins ist. Er hat im Sommer verlängert und wir sind super froh darüber“, betonte Eberl.

Auch die Entwicklung von Urbig hob der 53-Jährige ausdrücklich hervor. „Wir haben eine herausragende Konstellation im Tor, auch mit Sven Ulreich, der beide pusht. Jonas ist auf einem herausragenden Weg, aber Manu ist unsere Nummer eins.“

Damit machte Eberl deutlich, dass der Rekordmeister trotz der jüngsten Diskussionen keinen kurzfristigen Torwartwechsel plant.

„Das hat nichts mit dem Alter zu tun“

Manuel Neuer
Foto: IMAGO

Besonders die Kritik an Neuers Alter wollte der Bayern-Boss nicht gelten lassen. „Gegen Augsburg hat er einen Fehler gemacht, er wollte es fußballerisch lösen, das ist misslungen. Das hat nichts mit dem Alter zu tun“, erklärte Eberl.

Unterstützung erhielt er von Weltmeister Christoph Kramer, der ebenfalls Teil der Expertenrunde bei Amazon Prime Video war. „Wenn Neuer 27 wäre, sagen alle, das kann mal passieren. Weil er jetzt 40 ist, dann sagen alle: ‚Der ist über seinem Zenit.‘“

Die Aussagen zeigen, dass die Verantwortlichen weiterhin auf Neuer setzen.

Dennoch dürfte die Torwartdiskussion die Münchner auch in den kommenden Wochen begleiten. Urbig sammelt zunehmend Spielpraxis und gilt als designierter Nachfolger.

Zumindest vorerst ist die Hierarchie beim FC Bayern allerdings eindeutig: Solange Neuer zur Verfügung steht, bleibt er die Nummer eins.

Quelle: FCBinsideZum Original

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