Zwei Niederlagen innerhalb von fünf Tagen, dazu ein enttäuschender Abschluss der Englischen Woche: Für den HSV verlief das Wiedersehen mit Eintracht Frankfurt (1:3) erneut ernüchternd.
Eine Schlüsselszene spielte sich dabei zu Beginn der zweiten Halbzeit ab: In der 47. Minute konnte Daniel Heuer Fernandes einen Kopfball von SGE-Verteidiger Lilian Brassier nicht ausreichend entschärfen. Statt den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, ließ Heuer Fernandes ihn nach vorne abprallen. Raphael Onyedika bedankte sich und staubte aus kurzer Distanz zur erneuten Eintracht-Führung ab.

Der HSV-Keeper zeigte sich im anschließenden DAZN-Interview selbstkritisch: „Den Ball muss ich zur Seite wegbekommen, aber das habe ich nicht geschafft und dann ist es ein Abstauber.“
Der Rückschlag kam zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Wie schon unmittelbar nach dem Anpfiff verschliefen die Hamburger auch den Start in den zweiten Durchgang. Trainer Merlin Polzin fand dafür nach der Partie deutliche Worte: „Wir kommen sehr schlecht rein. Wenn du so ins Spiel startest und so aus der Halbzeit kommst, dann ist es schwer, hier etwas mitzunehmen.“
HSV „in den entscheidenden Momenten nicht gut genug“
Tatsächlich hatte Frankfurt den HSV über weite Strecken im Griff. Spätestens mit dem 3:1 durch Younes Ebnoutalib (69.), der einen kapitalen Fehler von Shafiq Nandja bestrafte, war die Begegnung entschieden. Zwar erspielten sich die Rothosen in der Schlussphase noch mehrere gute Möglichkeiten, ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht gelingen.
Polzin machte vor allem die fehlende Konsequenz in der einen oder anderen Situation als Problem aus. Sein klares Fazit lautete: „In den entscheidenden Momenten war es heute nicht gut genug.“ Besser machen kann es der HSV schon am kommenden Freitag (20.30 Uhr, Sky), wenn es im heimischen Volksparkstadion gegen Borussia Mönchengladbach geht.










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