Die ersten Länderspiele unter Neu-Nationaltrainer Jürgen Klopp stehen an – und mit ihnen auch erste Personalfragen. Fußballexperte Didi Hamann würde statt ter Stegen einen anderen Keeper ins Tor stellen.
Das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande am Donnerstag wird mit Spannung erwartet. Erstmals dauert eine Länderspielpause mitten in der Saison drei Wochen, erstmals steht zudem Jürgen Klopp an der Seitenlinie des DFB. Schon bei der Nominierung wurde deutlich: Der ehemalige Liverpool-Coach möchte eine neue Ära beim DFB prägen, nominierte er doch viele junge und bisher Nationalmannschafts-unerfahrene Spieler.
Derweil bleiben weiterhin Fragen über „Alt-Personalien“ der vergangenen DFB-Jahre bestehen. Im Tor setzt Klopp so weiterhin auf Marc-Andre ter Stegen als Nummer eins. Eine Entscheidung, die Didi Hamann etwa anders getroffen hätte. In einer Medienrunde sprach der deutsche Fußballexperte über die Torwartfrage.
Statt ter Stegen im Tor: Hamann überrascht mit Nübel-Wunsch
„Marc-André ter Stegen war lange verletzt und spielt jetzt in den Niederlanden. Da muss man auch erst einmal abwarten“, sagte der Sky-Experte unter anderem gegenüber der BILD-Zeitung. Der wohl größte ter Stegen-Konkurrent für viele ist Jonas Urbig, bei den Bayern bereits logischer Nachfolger für Manuel Neuer. Hamann sagte über den Youngster: „Solange er nicht jede Woche spielt, ist er für mich keine Nummer eins in der Nationalmannschaft.“ Aber zugleich betonte er: „Das kann er vielleicht mal werden. Aber erst einmal muss er zeigen, dass er beim FC Bayern die Nummer eins ist. Ich würde da nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen.“
Indessen hat Hamann, einst selbst Spieler der deutschen Nationalmannschaft, einen anderen Wunsch für die Torwartposition. „Meine erste Wahl wäre Alexander Nübel gewesen, der es in der Türkei hervorragend gemacht hat. Aber ich denke, das ist eine Bauch- oder Gefühlssache.“

Nübel war im Sommer nach einer dreijährigen Leihe zum VfB Stuttgart fest in die Süper Lig zu Besiktas Istanbul gewechselt. Lange Zeit wollte der FC Bayern den 29-Jährigen als neue Nummer eins hinter Manuel Neuer aufbauen. Diese Rolle hat in den letzten Monaten zunehmend Urbig übernommen.









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