Jamal Musiala hat seine Erkrankung öffentlich gemacht. Innerhalb der Nationalmannschaft war sie offenbar längst bekannt. Nadiem Amiri bestätigte nun, dass die Mitspieler informiert waren. Beim FC Bayern wird die Medikation des Offensivspielers derzeit neu eingestellt.
Musiala war zweimal auf dem Feld zusammengesackt. Anschließend erklärte er selbst, dass bei ihm eine Erkrankung vorliegt, die sogenannte Absencen auslöst. Der Verein teilte mit, von den Beschwerden schon seit längerer Zeit gewusst zu haben.
Gegenüber der BILD schilderte Amiri, dass die Diagnose für ihn keine Überraschung war: „Ich wusste es schon vorher, wir waren ja schon zusammen bei der WM. Für mich war es also nichts Neues.“ Musiala hatte im Sommer zum deutschen Aufgebot bei der Weltmeisterschaft gehört, das bereits im Sechzehntelfinale ausschied.
Öffentlichkeit erfuhr erst spät davon
Während die Mitspieler eingeweiht waren, blieb die Erkrankung nach außen unbekannt. Erst der zweite Zusammenbruch auf dem Platz machte das Thema publik.

Nach Angaben des Klubs bestritt Musiala bereits die vergangene Saison mit dieser Erkrankung. Zwischenfälle blieben damals aus, weil die Medikamente passend abgestimmt waren.
Medikation muss neu eingestellt werden
Weil der 22-Jährige die Dosis reduzieren wollte, war er in der jüngsten Zeit offenbar anfälliger. Darauf werden die Präparate nun wieder angepasst. Erst danach soll er dem Kader erneut zur Verfügung stehen.
Ein gesundheitliches Risiko ist der Offensivspieler dabei nicht eingegangen. Die Erkrankung gilt als behandelbar, angestrebt wird ein vollständiges Ausbleiben der Anfälle. Die Auswahl der Mittel verlangt allerdings Feingefühl, weil Nebenwirkungen einen Spieler daran hindern können, die letzten Prozente seiner Leistungsfähigkeit auf den Platz zu bringen.










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