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Niederschmetternde Zahlen: So harmlos ist die HSV-Offensive!
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Niederschmetternde Zahlen: So harmlos ist die HSV-Offensive!

Nach drei Siegen in Serie ist der HSV inzwischen wieder unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Die zurückliegende Englische Woche endete mit drei Niederlagen binnen acht Tagen.

Auf das 0:1 gegen den SC Paderborn folgten zwei 1:3-Pleiten gegen Eintracht Frankfurt. Die Gründe für den jüngsten Rückschlag sind vielfältig. Neben den anhaltenden Verletzungsproblemen und teilweise horrenden individuellen Aussetzern bereitet insbesondere die offensive Harmlosigkeit Sorgen.

Eine Sicht auf die Statistiken offenbart das ganze Ausmaß: In der Bundesliga kommt der HSV nach acht Spieltagen gerade einmal auf sieben eigene Treffer. Lediglich zwei Mannschaften waren noch seltener erfolgreich. Und auch mit Blick auf nahezu sämtliche relevanten Offensivkennzahlen finden sich die Rothosen im Tabellenkeller wieder.

Sowohl bei den abgegebenen Torschüssen als auch beim Ballbesitz und der Passquote belegen sie lediglich Rang 16. Der Expected-Goals-Wert von acht (laut Fotmob) ist sogar der zweitniedrigste der gesamten Liga. Dazu kommen die viertwenigsten kreierten Großchancen und die zweitwenigsten geschlagenen Flanken. Auch bei den präzisen Pässen pro Partie reicht es lediglich für Platz 16.

David Möller Wolfe
Foto: IMAGO

HSV-Reaktion gegen defensivschwaches Gladbach?

Ein Wert ist allerdings besonders alarmierend: Kein Team verzeichnet weniger Ballberührungen im gegnerischen Strafraum als der HSV. Satte 42 Prozent aller Abschlüsse kommen von außerhalb des Strafraums – und diese erzeugen in der Regel nun einmal weitaus weniger Torgefahr. Dabei ist anzumerken, dass Miro Muheim diese statistische Gesetzmäßigkeit schon zweimal außer Kraft setzte und seinen Farben mit absoluten Traumtoren sechs statt möglichen zwei Zählern auf das Punktekonto spülte.

Trotzdem lautet die bittere Wahrheit: In zahlreichen Kategorien duelliert sich der HSV mit Union Berlin und dem FC Schalke um die letzten Plätze. Beide Mannschaften stehen in der tatsächlichen Tabelle direkt hinter den Hamburgern und somit auf den Rängen 16 und 17.

Selbst Schlusslicht Borussia Mönchengladbach liegt in den meisten offensiven Statistiken vorne. Die Fohlen haben allerdings mit erheblichen Defensivproblemen zu kämpfen. Genau diese Schwäche muss sich der HSV zunutze machen, wenn es am Freitagabend (20.30 Uhr, Sky) zum direkten Duell im Volksparkstadion kommt.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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