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Nwaneri im Pech, Veerman überfordert – Die Einzelkritik der BVB-Profis gegen Bremen
BVBWLDBVBWLD·VonIngo Krüger

Nwaneri im Pech, Veerman überfordert – Die Einzelkritik der BVB-Profis gegen Bremen

Borussia Dortmund gibt gegen Werder Bremen eine 2:0-Führung aus der Hand und kassiert spät noch das 2:2. Die BVB-Profis in der BVBWLD-Einzelkritik.

Gregor Kobel: Blieb über weite Strecken des Spiels absolut beschäftigungslos, da Bremen offensiv kaum stattfand. Beim platzierten Anschlusstreffer von Reis machtlos, rückte beim dramatischen Last-Minute-Kopfball von Füllkrug etwas unglücklich heraus. Note: 3.

Waldemar Anton: Zeigte über weite Strecken eine solide, resolute Zweikampfführung. Leistete sich in der zweiten Halbzeit jedoch eine folgenschwere Fehleinschätzung bei einem langen Ball, die den Ex-Dortmunder Füllkrug ins Spiel brachte. Dort rettete Kobel noch in höchster Not (54.). Verlor im Zuge eines Standards das Kopfballduell gegen Füllkrug, der zum 2:2 traf. Note: 4,5.

Joane Gadou: Hatte anfangs defensiv nicht viel zu tun, packte aber in den wichtigen Momenten resolut zu. Verhinderte in der 54. Minute in höchster Not das 1:0 durch Füllkrug. War bester Mann in der BVB-Dreierkette. Note: 2.

Nico Schlotterbeck: Weniger präsent als üblich, fehlten im Spielaufbau die zündenden Ideen. Ein missglücktes Tackling in der 37. Minute, bei dem er ins Leere rutschte, passte ins Bild eines verunsicherten Auftritts. Als er in der 85. Minute per Kopf die vermeintliche Entscheidung besorgte, schien er der Matchwinner zu sein. Doch dann stellte sein fataler Fehlpass in der 88. Minute die Partie wieder scharf. Note: 3,5.

Daniel Svensson: Zeigte die von ihm gewohnte Laufbereitschaft. Wechselte nach der Pause auf den rechten Flügel und kreierte sofort Gefahr. Belohnte sich mit dem späten Tor zum 1:0. Note: 2,5.

Jobe Bellingham (bis zur 72. Minute): Präsentierte sich in der Anfangsphase im Passspiel fehleranfällig, gewann im Laufe der Partie jedoch an Ballsicherheit. Dennoch knüpfte Bellingham nicht an seine gute Form in dieser Saison an und blieb über die gesamte Spielzeit hinweg unauffällig. Note: 4.

Marcel Sabitzer (bis zur 72. Minute): Fleißig, aber glücklos. Hatte kurz vor der Pause eine der wenigen nennenswerten Gelegenheiten, als sein geschlenzter Flachschuss vom Bremer Schlussmann Hein pariert wurde. Kam im zweiten Durchgang deutlich besser zur Geltung, als das Dortmunder Offensivspiel spürbar an Fahrt aufnahm. Ließ im letzten Drittel jedoch den finalen Zug zum Tor vermissen. Note: 3.

Ethan Nwaneri (bis zur 63. Minute): Fand anfangs nur schwer ins Spiel, entwickelte sich im weiteren Verlauf jedoch zum agilsten Offensivakteur der Schwarz-Gelben. Prüfte Hein mehrfach stark und traf nach der Pause sogar per wunderschönem Fallrückzieher. Schiedsrichter Dingert sah aber zuvor ein Anton-Foul an Füllkrug. Note: 3.

Nico Schlotterbeck
Foto: Getty Images

Karetsas mit feiner Technik

Felix Nmecha: Sollte im Mittelfeld die Bälle verteilen, agierte beim Übergang in die Spitze jedoch phasenweise zu schwerfällig und verschleppte häufig das Tempo. Fand nie so richtig in die Partie. Note: 4.

Maximilian Beier: Hatte in der 43. Minute die Riesenchance zur Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch im Eins-gegen-Eins am glänzend reagierenden Bremer Schlussmann Hein. Tauchte danach phasenweise völlig ab. Note: 3,5.

Serhou Guirassy: Hatte es gegen Bremens extrem tiefe Fünferkette unglaublich schwer. Rieb sich in unzähligen Luftduellen auf und verbuchte viel Ballkontakte, kam selbst aber kaum in gefährliche Abschlusspositionen. Leitete die Führung durch Svensson stark ein. Note: 3.

Einwechselspieler:

Fábio Silva (ab der 63. Minute): Sollte frischen Wind über die Außenbahn bringen, was ihm aber nur selten gelang. Beste Aktion blieb seine verunglückte Ballannahme in der 80. Minute, die zur perfekten Vorlage für das 1:0 durch Svensson geriet. Note: 4.

Konstantinos Karetsas (ab der 72. Minute): Kam spät und leitete mit einem präzisen, langen Ball auf Guirassy das 1:0 ein. Sorgte auf Anhieb für frischen Wind und brachte spürbare Dynamik auf den Platz. Note: 3.

Joey Veerman (ab der 72. Minute): Erlebte einen eher unglücklichen Abend nach seiner Einwechslung. Lieferte zwar per Ecke die Vorarbeit zum 2:0 durch Schlotterbeck, verlieh der Defensive in der Schlussphase aber überhaupt keinen Halt. Verschuldete vor dem 2:2 mit einem unnötigen Foul an Weiser einen gefährlichen Freistoß und kassierte Gelb. Note: 4.

Quelle: BVBWLDZum Original

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