Michael Olise gehört mittlerweile zu den wichtigsten Spielern beim FC Bayern und auch in der französischen Nationalmannschaft hat sich der 24-Jährige fest etabliert. Im Nations-League-Spiel gegen Belgien bekommt der Offensivstar nun allerdings zunächst eine Pause.
Wie RMC Sport berichtet, sitzt Olise am Sonntagabend gegen Belgien zunächst auf der Bank. Dabei handelt es sich offenbar um eine bewusste Belastungssteuerung von Nationaltrainer Zinédine Zidane und nicht um eine sportliche Degradierung.
In zwei der drei bisherigen Nations-League-Partien Frankreichs stand Olise jeweils in der Startelf. Lediglich gegen Belgien wurde er in der Schlussphase der Partie eingewechselt und schoss die Equipe Tricolore zum 1:0-Erfolg.
Olise zuletzt mit starkem Auftritt gegen Italien
Auch beim jüngsten 1:1 gegen Italien machte Olise einmal mehr auf sich aufmerksam. Der 24-Jährige erzielte den französischen Führungstreffer mit einer sehenswerten Freistoßvariante.
Auch darüber hinaus gehörte der Flügelspieler zu den auffälligeren Franzosen. Bereits im ersten Durchgang landete eine abgefälschte Hereingabe von ihm an der Latte, kurz nach der Pause scheiterte er zudem am italienischen Torhüter.
Dass Zidane jetzt auf eine Pause setzt, kommt angesichts der hohen Belastung nicht überraschend. Olise ist sowohl beim FC Bayern als auch bei Frankreich nahezu dauerhaft gefordert.
Zidane schwärmte zuletzt von Olise

An Olises Stellenwert bei Les Bleus dürfte die Bankrolle gegen Belgien ohnehin wenig ändern. Erst kürzlich hatte Zidane seinen Offensivspieler ausdrücklich gelobt und ihn trotz seiner zurückhaltenden Persönlichkeit sogar als Führungsspieler bezeichnet.
„Abseits des Platzes ist er etwas zurückhaltend und schüchtern. Das ist aber völlig in Ordnung, denn auf dem Platz ist er überhaupt nicht schüchtern – mit seiner Spielweise ist er ein geborener Anführer“, erklärte der französische Nationaltrainer.
Auch sportlich schwärmte Zidane von seinem Schützling: „Er zeigt sein gesamtes Talent am Ball. Er hat sich hier schon seit einiger Zeit etabliert und macht es bei seinem Verein sehr gut.“
Für den FC Bayern dürfte die Verschnaufpause durchaus willkommen sein. Nach der Länderspielphase wartet auf die Münchner schließlich wieder ein eng getaktetes Programm.










Kommentare