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Pfiffe gegen BVB-Star in Stuttgart? „Irgendwann sollte mal Schluss sein“
BVBWLDBVBWLD·VonChris Braun

Pfiffe gegen BVB-Star in Stuttgart? „Irgendwann sollte mal Schluss sein“

Vor der Rückkehr von Waldemar Anton zum VfB Stuttgart richtet Niko Kovac klare Worte an die Fans. Der BVB-Trainer hofft auf ein Ende der Pfiffe gegen seinen Abwehrspieler.

Für Waldemar Anton steht am Samstagabend ein besonderes Bundesligaspiel bevor. Mit Borussia Dortmund tritt der Innenverteidiger um 18.30 Uhr bei seinem früheren Verein VfB Stuttgart an. Dort dürfte der 30-Jährige erneut keinen freundlichen Empfang erleben. BVB-Trainer Niko Kovac hofft allerdings, dass die Anhänger der Schwaben die Vergangenheit irgendwann ruhen lassen.

Anton hatte Stuttgart im Sommer 2024 verlassen und sich dem BVB angeschlossen. Besonders bitter stieß vielen VfB-Fans auf, dass der damalige Kapitän seinen Vertrag erst wenige Monate zuvor verlängert hatte. Eine Ausstiegsklausel ermöglichte anschließend dennoch den Wechsel nach Dortmund. Bei seiner späteren Rückkehr nach Stuttgart wurde Anton deshalb deutlich ausgepfiffen.

Kovac kann den anhaltenden Unmut nur bedingt nachvollziehen. „Ob das normal ist? Ich denke nicht“, erklärte der Dortmunder Trainer vor dem erneuten Aufeinandertreffen. Dabei verwies er auch auf vergleichbare Reaktionen gegenüber anderen Profis. Sein Wunsch an die Fans ist eindeutig: „Und irgendwann muss auch mal gut sein.“

BVB-Trainer Kovac nimmt Waldemar Anton in Schutz

Gleichzeitig erinnerte Kovac daran, welche Rolle Anton während schwieriger Zeiten beim VfB gespielt hatte. Der Abwehrspieler gehörte zu den wichtigen Stützen, als die Stuttgarter in der Saison 2022/23 gegen den Abstieg kämpften. Anschließend entwickelte sich der Verein sportlich enorm weiter und qualifizierte sich für die Champions League.

Serhou Guirassy und Waldemar Anton
Foto: IMAGO

Diese Vorgeschichte sollte aus Sicht des BVB-Coaches bei der Bewertung seines Verteidigers ebenfalls berücksichtigt werden. „Man darf auch nicht vergessen, was der Waldi für diesen Klub getan hat, welche Funktion er hatte, als es nicht gut lief“, betonte Kovac. Sorgen, dass die Atmosphäre im Stadion Anton sportlich beeinträchtigen könnte, macht sich der Dortmunder Trainer dagegen nicht.

Schon beim vergangenen Gastspiel habe sein Abwehrspieler gezeigt, mit den Reaktionen umgehen zu können. „Der Waldi ist alt genug und hat schon bewiesen, dass ihn das total kaltlässt“, sagte Kovac. Damals behielt Anton tatsächlich die Ruhe: Beim 2:0-Auswärtserfolg des BVB in Stuttgart zeigte der ehemalige VfB-Kapitän trotz des feindseligen Empfangs eine souveräne Vorstellung.

Quelle: BVBWLDZum Original

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