Beim FC Bayern könnte sich kurz vor Ende der Transferperiode noch ein überraschender Abgang anbahnen. Arijon Ibrahimovic galt nach seiner starken Leihe beim 1. FC Heidenheim eigentlich als Backup-Lösung hinter Luis Diaz und war in der Vorbereitung fester Bestandteil des Kaders. Nun könnte es zu einer Kehrtwende kommen.
Vieles deutete zuletzt darauf hin, dass Arijon Ibrahimovic in der kommenden Saison das Trikot des FC Bayern tragen würde. Unmittelbar vor dem Bundesligaauftakt bestätigte Max Eberl nun, dass sich die Situation des 20-Jährigen verändert hat. Der Bayern-Sportvorstand machte deutlich, dass ein Abschied nicht ausgeschlossen ist, sollte sich eine passende Möglichkeit ergeben.
„Ari hat eine sehr gute Saison in Heidenheim gespielt. Uns gefiel, was wir gesehen haben und wie er sich entwickelt hat“, erklärte Eberl auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart.
In der Vorbereitung erhielt Ibrahimovic die Chance, sich für einen Platz bei den Profis zu empfehlen, konnte die Verantwortlichen aber nicht restlos überzeugen: „Er hat in der Saisonvorbereitung viel Spielpraxis bei uns gesammelt – aber jetzt sehen wir, dass es schwierig für ihn werden könnte“, so Eberl.
Damit scheint der Offensivspieler derzeit nicht die Perspektive zu besitzen, regelmäßig auf Einsatzzeiten bei der ersten Mannschaft zu kommen. Für Bayern könnte deshalb eine erneute Leihe oder sogar ein dauerhafter Transfer infrage kommen.
Eberl formulierte die Haltung des Vereins entsprechend offen: „Deshalb haben wir gesagt: Okay, wenn es für beide Seiten interessant ist, dann könnte etwas passieren.“
Interesse aus der Bundesliga
Wie Sport1 berichtet, soll man im Falle eines Ibrahimovic-Abgangs einen dauerhaften Transfer bevorzugen. Ein Leihgeschäft gilt hingegen eher als unwahrscheinlich, da die Münchner ihre Transferbilanz lieber noch weiter aufbessern wollen.
Ein möglicher Abnehmer für Ibrahimovic könnte aus der Bundesliga kommen. Wie Sky berichtet, beschäftigen sich Union Berlin und Werder Bremen mit dem 20-Jährigen. Beide Vereine sollen allerdings eine Leihe bevorzugen.
Als weiterer konkreter Interessent wird Atalanta Bergamo ins Spiel gebracht. Der italienische Klub würde wohl auch für eine feste Verpflichtung in Frage kommen.
Bayern plant keinen direkten Ersatz
Sollte Ibrahimovic den Klub tatsächlich verlassen, dürfte es allerdings nicht zwangsläufig einen neuen Offensivspieler geben. Eberl schloss einen entsprechenden Ersatz praktisch aus.

Auf die Frage, ob Bayern bei einem Abgang einen neuen Spieler verpflichten würde, verwies der Sportvorstand auf seine bisherigen Aussagen: „Ich habe bereits gesagt, dass zu 99 Prozent keine neuen Spieler verpflichtet werden.“
Damit zeichnet sich ein klares Szenario ab: Sollte Ibrahimovic den FC Bayern noch verlassen, würde Kompany aller Voraussicht nach mit dem vorhandenen Personal weiterarbeiten.
Für den jungen Offensivspieler könnte sich dagegen kurzfristig eine neue Perspektive eröffnen. Ausgerechnet kurz vor dem Ende des Transferfensters ist Ibrahimovic plötzlich zu einem Verkaufskandidaten beim Rekordmeister geworden.










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