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Reis wechselt nach Bremen: HSV leidet doppelt!
Nur die RauteNur die Raute·VonYannick Lassmann

Reis wechselt nach Bremen: HSV leidet doppelt!

Die am Freitagnachmittag erstmals aufkommenden Berichte, bestätigte sich inzwischen: HSV-Aufstiegsheld Ludovit Reis schließt sich dem Nordrivalen Werder Bremen an.

Dabei verließ er die Hanseaten erst im vorherigen Sommer für eine Ablöse von sechs Millionen Euro in Richtung FC Brügge. Dort absolvierte der auch durch eine langwierige Schulterverletzung blockierte zentrale Mittelfeldspieler allerdings lediglich zwölf Pflichtspiele. In der Rückserie war er nahezu komplett außen vor. Die Trennung war angesichts der mangelnden Perspektive die logische Folge.

Trotz eines noch bis 2030 laufenden Vertrages ließ der belgische Meister verschiedenen Medienberichte zufolge – darunter auch Sky-Transferreporter Florian Plettenberg – Reis sogar ablösefrei ziehen. Dadurch entgingen auch dem HSV wertvolle Einnahmen, hatte er doch mit Brügge im Rahmen des Wechsels eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von zehn Prozent vereinbart.

Ludovit Reis
Foto: Getty Images

HSV: Reis-Liebesbekenntnis liegt nur ein Jahr zurück

Der finanzielle Aspekt dürfte vor allem die Vereinsoffiziellen verärgert haben. Viele Fans wiederum haderten sehr damit, dass der ehemalige – noch im Dezember 2025 mit stehenden Ovationen im Volksparkstadion verabschiedete – Hamburger Führungsspieler zum Erzfeind wechselt. Noch vor nahezu exakt einem Jahr betonte Reis: „Der HSV wird für immer in meinem Herzen bleiben. Das soll auch bei jedem in meiner Familie so bleiben, weil ich den Verein und die Leute einfach liebe.“

Zwischenzeitlich gab es gar Gerüchte rund um eine Rückkehr, die sich jedoch schnell zerschlugen, da der HSV auf der Position des Niederländers sehr ansprechend aufgestellt ist. Die Tür  Richtung Bundesliga öffnete sich für ihn rund 115 Kilometer weiter südlich. „Werder ist ein familiärer Club und die Leute, die mich kennen, wissen, dass ich solch eine Atmosphäre in einem Verein liebe. Ich hatte nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen ein gutes Gefühl und habe richtig Lust auf die neue Aufgabe“, ließ sich der am Freitagabend vorgestellte Reis zitieren.

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Schon heute könnte er im Testspiel gegen Auxerre seinen Einstand im Weserstadion geben. Das erste Wiedersehen mit dem Ex-Klub, dem Reis mit starken Leistungen zum Aufstieg verhalf, steigt zwischen dem 20. und 22. November. Rund vier Monate später folgt das Comeback im Volksparkstadion, bei dem mit einem ungemütlichen Empfang zu rechnen sein wird.

Foto: Getty Images

Quelle: Nur die RauteZum Original

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