Jorge Jesus hat als portugiesischer Nationaltrainer einen starken Start hingelegt und in der UEFA Nations League Siege gegen Wales und Norwegen eingefahren.
Vor der Reise nach Dänemark am Donnerstag stand jedoch ein „Krisentreffen“ mit Kapitän Cristiano Ronaldo im Mittelpunkt der Vorbereitungen, wie The Athletic berichtet.
Der 41-jährige Stürmer, der seit schon seit 2003 Teil der portugiesischen Nationalmannschaft ist, kam beim Sieg gegen Norwegen am Sonntag keine einzige Minute zum Einsatz und trainierte weder am Montag noch am Dienstag mit seinen Mannschaftskollegen. Der portugiesische Fußballverband (FPF) hat keine Verletzung oder körperliche Beeinträchtigung des Spielers gemeldet.
Das ist durchaus interessant. Und lässt Fragen offen. Fragen, die sich womöglich auch Ronaldo selbst stellt.
Ronaldo: Krisengipfel mit Jesus
Ronaldos Zukunft in der portugiesischen Nationalmannschaft ist in den letzten Jahren zunehmend zu einem zentralen Diskussionsthema geworden.
Der fünfmalige „Ballon d’Or“-Gewinner, der zwei Jahrzehnte lang ein fester Bestandteil der Startelf war, wurde vom damaligen Nationaltrainer Fernando Santos für die K.o.-Spiele der portugiesischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2022 gegen die Schweiz und Marokko aus der Startelf gestrichen. Roberto Martinez, der Nachfolger von Santos, holte Ronaldo zurück und setzte ihn in allen zehn Spielen Portugals bei der Europameisterschaft 2024 und der diesjährigen WM-Endrunde von Beginn an ein.
Während Ronaldos langjähriger Rivale Lionel Messi (39) nächste Woche gegen Benin sein letztes Länderspiel für Argentinien bestreiten wird, gibt es keine Anzeichen dafür, dass der Stürmer von Al Nassr plant, seine Karriere in der portugiesischen Nationalmannschaft zu beenden.

Im vergangenen Monat sagte er, er werde „wahrscheinlich“ am Ende der Vereinssaison im kommenden Juni zurücktreten, doch vor dieser Länderspielpause betonte er, dass er der Nationalmannschaft noch helfen könne.
Das will er auch, das ist sein klarer Anspruch. Deswegen ist es für sein eigenes Selbstverständnis natürlich nicht ideal, wenn er nicht spielt. Das wollte er im Gespräch mit Jesus auch ausdrücken. Ob er jetzt zum Einsatz kommt, wenn es gegen Dänemark geht, bleibt allerdings offen.








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