Bei der Weltmeisterschaft im Sommer 2026 zeigte sich Ismael Saibari auf der ganz großen Bühne. Und überzeugte. Gut für den FC Bayern war, dass man die Verpflichtung des Marokkaners schon vorher weitgehend fixierte.
Für seine Nationalmannschaft spielte Saibari aber nicht erst bei der WM eine wichtige Rolle. Im Winter, damals noch in Diensten der PSV Eindhoven, konnte der Offensivspieler mit Marokko beim Afrika-Cup überzeugen.
Und bis heute ist nicht final geklärt, ob Marokko den Titel gewonnen hat oder nicht. Denn: Das Endspiel hatten die Marokkaner sportlich verloren. Weil der Senegal zwischenzeitlich aber den Platz verließ, legte Marokko Einspruch ein und dieser war erfolgreich.
Der Senegal geht dagegen vor, das Urteil fällt am 8. Oktober vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS.
Szene beim Afrika-Cup: Saibari saß Sperre ab
Eine Szene, die sich rund um das Endspiel zugetragen hatte, sorgte dafür, dass der Bayern-Star jetzt beim 2:0-Sieg der Marokkaner gegen Gabun in der Qualifikation für den nächsten Afrika-Cup pausieren musste. Der Offensivspieler wurde nämlich gesperrt.
Was war passiert? Es ging um eine Aktion, als marokkanische Balljungen versuchten, das Handtuch von Senegal-Torhüter Edouard Mendy im strömenden Regen zu klauen. Saibari und auch Achraf Hakimi mischten dabei zeitweise mit. Saibari nannte sein Verhalten später „einen Fehler“ und entschuldigte sich dafür.

Gesperrt wurde er trotzdem. Ursprünglich für zwei Spiele in CAF-Wettbewerben, später wurde diese Sperre aber auf eine Partie reduziert, weswegen Saibari jetzt wieder mit dabei sein kann. Für den FC Bayern ist das keine schlechte Nachricht, denn auch Saibari gehört zu den Spielern, die nach einer Verletzung noch nicht bei 100 % sind und ein wenig Rhythmus gut vertragen können.
Zumal auch noch Jamal Musiala fehlt. Der Offensivspieler zog sich beim DFB einen Muskelfaserriss zu und wird drei bis vier Wochen ausfallen, also auch die ersten Spiele nach der Länderspielphase verpassen.










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