Der FC Schalke empfängt am Samstag den FC Bayern zum ersten Bundesliga-Heimspiel. Timo Becker fiebert dem Kracher trotz Knöchelproblemen entgegen.
Auf den FC Schalke 04 wartet nach dem ernüchternden Start in die neue Bundesliga-Saison direkt ein echtes Highlight. Am Samstag (5. September, 18.30 Uhr) empfängt der Aufsteiger den FC Bayern München. Einer, der diesem Duell schon seit Wochen entgegenfiebert, ist Timo Becker.
Bereits Ende Juli hatte der 29-Jährige deutlich gemacht, welche Bedeutung das Aufeinandertreffen mit dem deutschen Rekordmeister für ihn hat. Insbesondere von der Kulisse in der heimischen Arena verspricht sich der Verteidiger einiges. „Wir müssen die Atmosphäre aufsaugen und nutzen. Das Dach wird definitiv wegfliegen. Es werden nur wenige damit rechnen, dass wir etwas holen werden. Aber wir wissen, was wir können, und dann schauen wir mal“, sagte Becker damals mit einem Schmunzeln im Interview mit RUHR24.
Nach dem 0:3 zum Auftakt beim FC Augsburg dürfte sich an der klaren Rollenverteilung wenig geändert haben. Schalke geht gegen die Bayern als deutlicher Außenseiter ins Rennen. Fraglich war nach dem ersten Spieltag zunächst allerdings, ob Becker selbst beim besonderen Heimspiel uneingeschränkt zur Verfügung stehen kann.
Timo Becker gibt Entwarnung vor Schalke-Duell mit Bayern
Der gebürtige Hertener, der in Augsburg den verletzten Kenan Karaman als Kapitän vertrat, musste während der Partie mehrere Treffer einstecken. Besonders sein rechter Knöchel machte ihm anschließend zu schaffen. Dennoch spielte Becker bis zum Abpfiff durch und war nach der Begegnung mit einem Eisbeutel am lädierten Gelenk zu sehen.

Anlass zu größeren Sorgen scheint es aber nicht zu geben. „Ich habe einige Tritte abbekommen. Aber die Niederlage schmerzt mehr als der Knöchel“, erklärte der Schalke-Verteidiger nach der Partie gegenüber RUHR24. Becker selbst geht offenbar davon aus, dass die Beschwerden schnell abklingen. Damit spricht aktuell wenig gegen einen Einsatz am kommenden Wochenende.
Für Schalke wäre das eine gute Nachricht. Schließlich könnte Becker damit auf dem Rasen stehen, wenn sich erfüllt, was er bereits Wochen zuvor für das erste Bundesliga-Heimspiel gegen den Rekordmeister vorhergesagt hat: eine außergewöhnliche Atmosphäre in Gelsenkirchen.











Kommentare