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Schalke träumt vom Arena-Ausbau: Doch es gibt einen Haken
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

Schalke träumt vom Arena-Ausbau: Doch es gibt einen Haken

Der FC Schalke 04 prüft einen Ausbau der Veltins-Arena. Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers erklärt, welche Möglichkeiten derzeit realistisch sind.

Die Veltins-Arena ist regelmäßig ausverkauft, die Nachfrage nach Tickets übersteigt das Angebot deutlich. Beim FC Schalke 04 wird deshalb weiterhin über eine Erweiterung der Zuschauerkapazität nachgedacht. Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers hat nun erklärt, wie realistisch ein Ausbau derzeit ist.

Auf der zweiten Generalversammlung der Fördergenossenschaft „Auf Schalke eG“ am Montagabend (2. November) waren die Zukunftspläne rund um das Stadion ein wichtiges Thema. Dabei bestätigte Rühl-Hamers, dass der Verein verschiedene Möglichkeiten prüft, um künftig mehr Fans den Stadionbesuch zu ermöglichen. Allerdings müssen sich die Anhänger vorerst auf kleinere Veränderungen einstellen.

Ein zusätzlicher Oberrang, der die Kapazität deutlich steigern würde, steht aktuell offenbar nicht zur Debatte. „Da geht es um kleinere Möglichkeiten, die man mit den bestehenden Rahmenbedingungen umsetzen könnte“, erklärte Rühl-Hamers laut WAZ. Konkrete Maßnahmen nannte die Finanzvorständin nicht. Auch eine Umsetzung ist keineswegs garantiert. „Wir können und wollen nichts versprechen. Bei solchen Themen ist eine sorgsame Prüfung notwendig“, betonte die 50-Jährige.

Veltins-Arena: Schalke-Fans dürfen auf zusätzliche Plätze hoffen

Dass zusätzliche Plätze dringend benötigt werden, zeigen die Zahlen. Schalke zählt mittlerweile rund 230.000 Vereinsmitglieder, während die Veltins-Arena lediglich 62.271 Zuschauer fasst. Etwa 40.000 Plätze sind bereits durch Dauerkarten belegt. Für viele Fans ist es deshalb schwierig, reguläre Eintrittskarten zu ergattern. Eine wichtige Rolle bei möglichen Umbauten könnte die Fördergenossenschaft übernehmen.

Veltins-Arena
Foto: Getty Images

Sie hat bislang rund 8,84 Millionen Euro durch gezeichnete Anteile eingesammelt. Knapp 9.000 Mitglieder gehören ihr an. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, brachte Genossenschaftsvorstand Jürgen Gerdes zudem eine besondere Idee ins Gespräch: Zusätzliche Stadionplätze könnten künftig bevorzugt Genossenschaftsmitgliedern zur Verfügung stehen. Eine Entscheidung darüber gibt es bislang nicht.

Neben dem Stadionausbau verfolgt Schalke weitere Pläne für das Vereinsgelände. Rund um die Schalke-Terrassen könnten zusätzliche Freizeitangebote entstehen. Rühl-Hamers formulierte das übergeordnete Ziel deutlich: „Wir wollen das Berger Feld zu einem Quartier entwickeln, von dem Leute die ganze Woche angezogen und begeistert werden.“

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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