Plötzlich tauchen zahlreiche europäische Topklubs im Werben um einen österreichischen Torjäger auf – auch der BVB beobachtet die Situation aufmerksam.
Der BVB gehört zu den Klubs, die Interesse an Karim Konaté von RB Salzburg aus der österreichischen Bundesliga zeigen. Das berichtet das Portal „TransferFeed„. Auslöser für das breite Interesse sind die starken Auftritte des 22-jährigen Stürmers, der seit Juli 2022 für den österreichischen Serienmeister aufläuft. Mittlerweile beobachten mehrere Vereine aus der Premier League und der Bundesliga seine Entwicklung genau. Neben Borussia Dortmund zählen hierzulande auch RB Leipzig und Eintracht Frankfurt zu den interessierten Klubs, wobei die Dortmunder die Personalie nach eigenen Angaben besonders intensiv verfolgen.
Auch von der Insel kommt reichlich Konkurrenz. Sunderland und Nottingham Forest halten sich die Option weiterhin offen, und noch weitere Premier-League-Vereine sollen bereits bei der Agentur des Spielers, Unique Sports Group, vorgefühlt haben. Zu offiziellen Verhandlungen zwischen Salzburg und einem der Interessenten kam es bislang zwar noch nicht, erste lose Kontakte über das Spielerumfeld gibt es aber schon.
Preislich dürfte ein Wechsel keine Schnäppchenjagd werden. Red Bull Salzburg ruft für Karim Konaté eine Ablöse zwischen 20 und 25 Millionen Euro auf – deutlich mehr als die zwölf Millionen Euro, die Transfermarkt aktuell als seinen Marktwert ausweist. Eigentlich würden die Österreicher den Stürmer gerne bis zum Sommer halten, ein früherer Abschied ist aber nicht ausgeschlossen: Stimmt die Ablösesumme und steht gleichzeitig ein passender Ersatz bereit, könnte Salzburg bereits im Winter einem Verkauf zustimmen.
Seine Form in dieser Saison liefert die passenden Argumente für das große Interesse. In 13 Einsätzen für Salzburg erzielte Karim Konaté bereits sechs Tore und legte einen weiteren Treffer auf. Sein Vertrag in Österreich läuft dabei noch bis zum Sommer 2028, was Salzburg bei den Preisvorstellungen zusätzlichen Spielraum verschafft. International hat sich der Ivorer ebenfalls schon einen Namen gemacht: Für die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste bestritt er bereits 18 Länderspiele und traf dabei zweimal.
BVB-Transfer derzeit unwahrscheinlich
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen spricht beim BVB einiges gegen einen zeitnahen Transfer. Mit Serhou Guirassy und Fabio Silva verfügt Dortmund aktuell bereits über zwei Stürmer, die zuletzt in überzeugender Form auftrumpften. Eine zusätzliche Verpflichtung auf dieser Position würde die ohnehin schon starke Konkurrenzsituation im Sturmzentrum weiter verschärfen.
Hinzu kommt der eigene Nachwuchs: Sowohl Samuele Inacio als auch Bjarki Gardarsson, der aktuell noch für die U19 aufläuft, gelten beim BVB als vielversprechende Perspektivspieler für das Zentrum. Beide könnten mittelfristig eine Alternative zu einer teuren externen Verpflichtung darstellen. Angesichts dieser Ausgangslage erscheint ein Wechsel von Karim Konaté zum BVB derzeit eher unwahrscheinlich.

Dennoch dürfte Borussia Dortmund die Personalie weiter im Blick behalten. Sollte sich die Situation im Sturm der Schwarz-Gelben mittelfristig ändern, könnte der Ivorer durchaus wieder als ernsthafte Option infrage kommen. Bis dahin bleibt es für den BVB wohl eher bei der Beobachterrolle, während sich RB Leipzig, Eintracht Frankfurt und die englischen Interessenten um den Torjäger bemühen dürften.










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